In memoriam Georg Elser

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Gemeinderat stimmt einstimmig für den Entwurf fürs neue Baugebiet .

Oberkochen. Auf Grundlage der Informationen und Gutachten war der Entwurf des Bebauungsplans und der örtlichen Bauvorschriften ausgearbeitet worden. Eine fast dreijährige Planungsphase ging voraus. Als Ergebnis der frühzeitigen Beteiligung wird nun der Geltungsbereich des Bebauungsplans im nördlichen Bereich auf die Bauflächen zurückgenommen. Eine Einbeziehung der nördlich an die künftigen Baugrundstücke angrenzenden Flächen, die in der derzeitigen Prägung erhalten werden, sei nicht erforderlich, erklärte Bürgermeister Peter Traub in der vergangenen Gemeinderatssitzung. Insgesamt 13 Baugrundstücke sollen entstehen. Der Bebauungsplan wird nun öffentlich ausgelegt.

Gemäß dem Bebauungsplan wird das Neubaugebiet über eine von der Kapellensteige abgehende Ringstraße erschlossen. Über den Namen hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung entschieden, die SPD-Fraktion hatte für die Straße im Baugebiet am Schlittenhang „Georg-Elser-Straße“ vorgeschlagen. Fraktionsvorsitzender Richard Burger würdigte den Widerstandskämpfer, der sich gegen die Nazi-Diktatur aufgelehnt habe. „Inzwischen ein zu Recht geehrter Mann, der auch Oberkochen zur Ehre gereicht“, sagte Burger. Georg Elser sei seinerzeit eine Alternative als Namensgeber fürs Ernst-Abbe-Gymnasium gewesen. Georg Elser habe eine Schreinerlehre in Oberkochen absolviert, der direkte Bezug sei gegeben. Nicht unerwähnt ließ Burger die „Georg-Elser-Gedenkstätte“ im benachbarten Königsbronn. Der Gemeinderat befürwortete den Vorschlag einstimmig. Lothar Schell

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