Innenentwicklung mit Sozialstation

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So soll die künftige Oberkochener Sozialstation aussehen. Darstellung: brenner
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Die aktuelle Ansicht der Sozialstation mit Tagespflege und 44 Wohneinheiten steht. Was der Entwurf des Büros Brenner Architekten aus Ellwangen beinhaltet und wie die Finanzierung aussieht.

Oberkochen

Die Stadtwerke Oberkochen GmbH plant mit der Katholischen Sozialstation St. Martin Aalen und der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Oberkochen den Bau einer Sozialstation mit Tagespflege sowie 44 Wohneinheiten im Uhlandweg. 20 Wohneinheiten sollen zunächst als betreute Wohnungen angeboten werden, im Bedarfsfall können alle Wohnungen als betreute Wohnungen vorgesehen werden. Es ist eine Tiefgarage mit 38 Stellplätzen sowie ein Quartiers- und öffentlicher Spielplatz vorgesehen.

Auf einer Brachfläche

Vier dreigeschossigen Gebäuden mit jeweils zwölf Wohneinheiten und ein Gebäude mit Sozialstation, Tagespflege und acht Wohneinheiten sollen gebaut werden. Das Vorhaben ist als Maßnahme der Innenentwicklung zu sehen, um Flächen im Außenbereich zu schonen. Es wird auf einer Fläche von etwa 4000 Quadratmeter eine innerstädtische Brachfläche genutzt, die der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul gehört und an die Stadtwerke Oberkochen veräußert wird.

Kosten: 14 Millionen Euro

Das Projekt wird auf ein Volumen von 14 Millionen Euro geschätzt. Die Stadtwerke verfügen in der Sparte Immobilien nicht über ausreichend eigene Finanzmittel, um das Projekt aus eigener Kraft schultern zu können. Deshalb muss, wie bereits zuvor bei den Projekten Mühlstraße-Kronengässle“ und „Wiesenweg 17“ geschehen, die Eigenkapitalbasis des Unternehmens gestärkt werden.

Folgende Parameter sollen zugrunde gelegt werden: Die Stadt leistet eine Barkapital-Einlage zur Finanzierung des Projekts in Höhe von maximal 4,768 Millionen Euro, was einem Eigenkapital-Anteil von 40 Prozent der voraussichtlichen Baukosten entspricht. Die restliche Finanzierung erfolgt über ein inneres Darlehen in Höhe von 7,152 Millionen Euro. Die geschätzten Gesamtkosten von 14 Millionen Euro könnten noch auf etwa 14,9 Millionen ansteigen. Die Gesamtkosten teilen sich auf die Projektpartner wie folgt auf.

Wie sich die Kosten aufteilen

Die Stadtwerke Oberkochen GmbH trägt rund 11,9 Millionen Euro Investitionskosten für Planung, Erschließung und den Bau der betreuten Wohneinheiten sowie einen eventuellen Risikoaufschlag. Die Stadt Oberkochen übernimmt Kosten in Höhe von 360 000 Euro für den Quartiersplatz. Die Sozialstation St. Martin soll die Sozialstation mit Tagespflege zu einem vorab vereinbarten Festpreis erwerben, der maximal 1,6 Millionen Euro beträgt.

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