Investition in Bushaltestellen

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Die Stadt will ein einheitliches Konzept für seine Bushaltestellen schaffen. Worum es dabei geht.

Oberkochen. Das Ingenieurbüro Stadtlandingenieure aus Ellwangen legte dem Gemeinderat die Konzeption für den Umbau von 14 Bushaltestellen vor. Die Gesamtkosten werden auf 1,2 Millionen Euro beziffert. Finanzmittel in Höhe von jeweils 350 000 Euro werden für die Jahre 2021 bis 2023 bereitgestellt.

„Wir sollen barrierefrei gestalten und die Buswartehäuser erneuern“, erklärte Bürgermeister Peter Traub. Dies geschehe unter der Vorgabe, den ÖPNV attraktiver zu machen und nachhaltig zu fördern. Für die Barriere-Freiheit sei es wichtig, dass ein möglichst einheitliches Konzept verfolgt werde, wodurch die Orientierung an einer Haltestelle für mobilitätseingeschränkte Personen vereinfacht werde.

Joachim Zorn vom Büro Stadtlandingenieure aus Ellwangen ging im Detail auf die Umbaumaßnahmen ein, die folgende Aspekte beinhalten:

Einfache und komfortable Anfahrbarkeit sowie Sonderbord mit Spurführung,

taktiles Leitsystem im Haltestellenbereich mit Auffindestreifen, wofür an der vorderen Einstiegsstelle Rippenplatten aus Auffindestreifen eingebaut werden,

barrierefreie Überfahrtssteine sowie ein taktiles Leitsystem im Haltestellenumfeld. Nach Möglichkeit wird auch der jeweilige Umgebungsbereich umgebaut.

Ausreichend große Warteflächen und barrierefrei gestaltete Buswartehäuser. Wegen des erhöhten Platzbedarfs für Rollstuhlfahrer und Personen mit Kinderwagen und um die Bewegungsfreiheit für Ein- und Ausstieg zu gewährleisten, sehen die Richtlinien eine Bussteig-Breite von mindestens drei Meter vor.

Die neuen Buswartehäuschen werden außerdem mit Fahrgast-Informationen, Sitzgelegenheiten mit Aufstehhilfe, Abfallbehältern und Beleuchtung ausgestattet.Lothar Schell

Integriert im Projekt sind die Bushaltestellen in der Bahnhofstraße (2x), Walther-Bauersfeld-Straße (2x), Katzenbachstraße, Brunnenhaldestraße (2x), Langertstraße (2x), Galileistraße und in der Kopernikusstraße (3x).

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