Zum Tode von

Joachim Figura

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Foto: privat

Oberkochen. „Musik und Gesang ist eine natürliche Therapie und ersetzt die Hausapotheke.“ So pflegte Joachim Figura zu sagen, ein Aushängeschild der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins, der nach langer Krankheit im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Zusammen mit seiner Gattin Liselott prägte der Verstorbene in vielerlei Hinsicht ein langes Stück der Vereinsgeschichte.

Unvergessen ist der von Werner Riedel gegründete „Fünf-Uhr-Treff“ sonntags auf dem Hausberg, wenn Joachim Figura mit seinem Akkordeon die Besucher aus nah und fern begeisterte und mit seinen Musiker-Kameraden Volks- und Wanderlieder anstimmte. Er prägte auch den beliebten „Nusszwick“ in der Wanderhütte. Joachim Figura, der aus dem schlesischen Krappitz stammte, ist 1974 Mitglied der SAV-Ortsgruppe geworden ist. Auch beim Hüttenbrand und dem nachfolgenden Wiederbau des Älbler-Domizils war Figura eine verlässliche Stütze. Trotz seiner gesundheitlichen Einschränkungen erfreute er stets die Menschen mit Musik und guter Laune.ls

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