Neue Kanäle für die Oberkochener Lenzhalde

+
Im sogenannten TIP-Verfahren wird nun das neue Rohr eng ans bestehende Rohr gelegt. 
  • schließen

In der Lenzhalde in Oberkochen werde die Kanäle mit einem modernen Verfahren saniert.


Oberkochen. Im vergangenen Jahr wurde festgestellt, dass sich der Zustand der Kanäle erheblich verschlechtert hat. Im sogenannten TIP-Verfahren wird nun das neue Rohr eng ans bestehende Rohr gelegt. Dabei wird ein teilweise gebrochenes Abwasserrohr über einen eingeführten Kalibrierkopf in seine Urstellung zurückgeformt. Hinter dem Kalibrierkopf werden Kurzrohre eingezogen und mittels Hydraulik vom bestehenden Schacht vorangetrieben. Danach werden je nach Rohrdurchmesser die Hausanschlussleitungen von innen aufgefräst und neu eingebunden. „Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass bei einem geringen Personaleinsatz nur eine kleinflächige Baustelleneinrichtung nötig ist“, so Stadtbaumeister Johannes Thalheimer. Die technische Nutzungsdauer der so sanierten Abwasserleitung wird bis achtzig bis einhundert Jahren angegeben. Die Sanierung kostet zirka 150000 Euro.

Zurück zur Übersicht: Oberkochen