Kerstin Gangl gibt dem Bürgertreff ein Gesicht

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Der Bürgertreff in Oberkochen ist beliebt bei vielen Einwohnerinnen und Einwohnern.

Der 14. Sozial- und Kulturpreis der SPD Oberkochen geht an Kerstin Gangl.

Oberkochen. Was lange währt, wird endlich gut. Bereits im Oktober 2019 hatten die SPD-Mitglieder in ihrer Versammlung einstimmig beschlossen, den 14. Sozial- und Kulturpreis dem Bürgertreff unter der Leitung von Kerstein Gangl zu verleihen. Die Verleihung hätte im Mai 2020 stattfinden sollen, aber die Corona-Pandemie machte einen Strich durch die Rechnung. „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagt Richard Burger. Nun startet man einen neuen Versuch, die Preisverleihung unter Einhaltung der 3-G-Regel im Rahmen einer öffentlichen Feierstunde im Mühlensaal der Scheerer-Mühle durchzuführen. Ortsvereinsvorsitzender Richard Burger wird den Preis beim Festakt am 21. Oktober an Kerstin Gangl übergeben.

Der Bürgertreff selbst ist wegen Corona noch im Wartestand, aber demnächst soll es grünes Licht geben für die Renaissance des beliebten Treffens, das es seit zwölf Jahren gibt. 2009 war die Idee eines wöchentlichen Mittwoch-Treffs geboren worden, um Menschen – egal welcher Herkunft – an einen Tisch zu bringen.

Gestartet wurde seinerzeit im Kinderhaus am Gutenbach, später erfolgte der Umzug ins Schillerhaus. Inzwischen hat der Bürgertreff sein Domizil im Mühlensaal. Die Akzeptanz ist groß, die Teilnehmerzahl ist kontinuierlich gestiegen.

Richard Burger unterstreicht im Gespräch, dass diese Einrichtung aus Oberkochen inzwischen nicht mehr wegzudenken sei. Der Bürgertreff erfülle einen bedeutenden sozialen Dienst. „Der Bürgertreff hat mit Kerstin Gangl ein Gesicht“, fügt Burger hinzu. Das gemeinsame Essen sei nur ein Teil. Mindestens genauso wichtig seien die Kommunikation und das Kennenlernen der anderen Gäste.

Kulturelles und Soziales

Die SPD wechselt bei der Verleihung ihres Preises jeweils zwischen kulturellen und sozialen Aspekten. Der 13. Sozial- und Kulturpreis war an Reinhold Hirth, den früheren Chef von dell arte, gegangen. Jetzt ist der soziale Mosaikstein im Fokus. „Ich freue mich riesig. Der Preis gilt aber genauso meinem Team, das mich unterstützt“, sagt Kerstin Gangl und sie fügt hinzu: „Wir fiebern natürlich unserer Wiedereröffnung entgegen.“ ls

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