Kirchenräte geben Areal frei

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Hier soll in naher Zukunft eine neue Sozialstation entstehen. Dem Verkauf der Grundstücke hat der katholische Kirchengemeinderat grundsätzlich zugestimmt.

Die Stadt Oberkochen plant ein gemeinsames Projekt mit der katholischen Sozialstation Sankt Martin.

Oberkochen. Mit der grundsätzlichen Zustimmung zum Verkauf der kirchlichen Grundstücke im Uhlandweg hat der katholische Kirchengemeinderat den Weg geebnet für ein gemeinsames Projekt mit der katholischen Sozialstation zum Bau einer neuen Sozialstation mit Tagespflege sowie über 40 Wohnungen, die als betreute Wohnungen konzipiert werden sollen.

Damit schließe man eine Lücke bei der ambulanten Hilfe, was vor allem älteren Menschen und solchen mit körperlichen Einschränkungen zugutekommen werde, erklärte Bürgermeister Peter Traub bei der Einbringung des Haushaltsplans 2021. Dieses Projekt werde ein Investitionsvolumen zwischen zwölf und 15 Millionen Euro haben. Es werde aber noch einige Zeit ins Land ziehen, bat Traub um Geduld angesichts bereits vorliegender Nachfragen.

Die Abstimmungen mit der katholischen Kirchengemeinde, dem Bischöflichen Ordinariat in Rottenburg und der katholischen Sozialstation seien komplex und auch der voraussichtliche Kapitalbedarf müsse finanziert werden. Zudem sei die Stadt Oberkochen momentan dabei, die bauleitplanerischen Voraussetzungen zu schaffen.

Ob die Planungen bereits im kommenden Jahr soweit konkretisiert und abgeschlossen werden könnten, könne zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht mit Sicherheit gesagt werden.

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