Kita-Betreuung am Arbeitsplatz

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Die Nachfrage nach der Schulkindbetreuung ist groß.
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Wie die Stadt Oberkochen in Sachen Hort und Kindergärten aufgestellt ist. Und was der Amtsleiter für Sicherheit und Soziales, Edgar Hausmann, dazu sagt.

Oberkochen

Derzeit stehen in den Kindertagesstätten und Schulhorten in Oberkochen 486 Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung: 70 Plätze für Kinder zwischen einem und drei Jahren (U 3), 306 Plätze für Ü 3 (drei bis sechs Jahre) und 110 Plätze für Kinder im Grundschulalter (Hort) zwischen sechs und zehn Jahren.

„Die Geburtenzahlen haben sich in den vergangenen Jahren auf etwas niedrigerem Niveau verstetigt“, sagt Edgar Hausmann, der städtischer Amtsleiter für Sicherheit und Soziales. Die Verbleibdauer der zu betreuenden Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen nehme nicht zuletzt auch wegen der vorhandenen umfangreichen Betreuungsangebote bis ins Grundschulalter weiter zu. Dies gelte für die Kleinkindbetreuung bis hin zur Schulkindbetreuung. Die findet wegen des Ausbaus des Schulzentrums im Dreißental im Gebäude der ehemaligen Tiersteinschule und seit Juli 2021 in Containern auf dem Gelände der Tiersteinschule statt.

Bau eines neuen Kinderhauses

Generell nehme der Wunsch vieler Eltern nach möglichst flexiblen Öffnungs- und Betreuungszeiten weiter zu, sagt Edgar Hausmann und fügt hinzu: „Dies ist ein Schritt, um den Familien die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu erleichtern.“ Weiter steigend sei die Nachfrage nach Krippen- und Ganztagesplätzen, insbesondere von Beschäftigten der Zeiss-Gruppe. So komme der Bau eines neuen Kinderhauses in der Straße „Am Pulverturm“, der im Sommer 2023 fertig sein soll, zur rechten Zeit. Dort werden drei Krippengruppen sowie drei Ganztagesgruppen mit insgesamt 90 Betreuungsplätzen entstehen.

Auch würden immer mehr Kinder auswärtiger Familien in Oberkochen und damit in Arbeitsnähe der Eltern eingeschult, was auch das Schulsystem am Ort stärke. Weil in immer mehr Familien beide Elternteile berufstätig seien, nehme die Nachfrage nach Plätzen für die Schulkindbetreuung zu. Auc h in Ferienzeiten werde eine verlässliche Ganztagesbetreuung gewünscht.

Seit dem Schuljahr 2021/22 bestehe der Schülerhort nunmehr aus vier Gruppen mit insgesamt 85 Plätzen und einer Gruppe für eine Mittagsbetreuung an Schultagen zwischen 12 und 14 Uhr. „Es ist einer der größten Schülerhorte in Ostwürttemberg“, so Hausmann. Hausmann weist bei dieser Gelegenheit hin auf die Bedeutung der Fachberatung für die städtischen Betreuungseinrichtungen, die in der Verantwortung von Pia Stetter liege. In ihrer Verantwortung liege auch, den Kita-Neubau im interkommunalen Gewerbegebiet aus städtischer Sicht pädagogisch zu begleiten.

Ziel sei, die Kinderbetreuung in Oberkochen kontinuierlich weiterzuentwickeln und Synergien aufzubauen. Die Fachberatung arbeitet eng mit den Leiterinnen der Oberkochener Kinderbetreuungseinrichtungen zusammen.

Kinder- und Familienzentrum

Ein interessantes Projekt nebenbei sei die Gewinnung von drei spanischen Fachkräften, die ab Mai 2022 ihren Anpassungslehrgang in den Betreuungseinrichtungen absolvierten. Auch solle das Qualitätsmanagement fortgeführt werden.

Neu seit Herbst dieses Jahres ist, dass die katholische Kirchengemeinde die Kindertageseinrichtung St. Michael als „Kinder- und Familienzentrum“ (KiFaZ) führt. „Die bereits bestehenden Angebote der Kirchengemeinde bereichern die Vielfalt“, sagt Edgar Hausmann.

„Dies ist ein Schritt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken“

Edgar Hausmann, Amtsleiter
  • Das Kinderhaus "Am Pulverturm"
  • Der Bau des Kinderhauses „Am Pulverturm“ soll im Sommer 2023 fertig sein. Dort entstehen drei Krippengruppen sowie drei Ganztagesgruppen mit insgesamt 90 Betreuungsplätzen.

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