Klimaneutral bis 2035

Die Grünen nehmen die Stadt Oberkochen in die Pflicht: Klimaneutralität soll bis 2035 umgesetzt sein.

Oberkochen. Die Kreisvorstandssitzung von Bündnis 90/Die Grünen fand im Rahmen der regionalen Rotation jüngst in Oberkochen statt. „Es ist uns wichtig, bei Mitgliedern und Interessierten vor Ort zu sein“, sagte Kreisvorsitzender Alexander Asbrock. Nur so lasse sich praktische Politik mit dem Alltag der Menschen verbinden. Adelinde Pfistner, Sprecherin des Grünen-Ortsverbandes Oberkochen, berichtete über die wichtigsten Projekte und politischen Forderungen. Erfolgreich waren die Grünen vor Ort beim Schutz eines regionalen Grünzugs, der bei der Gewerbegebietsexpansion weitgehend erhalten werden konnte.

Für die Zukunft formulierten die Oberkochener Grünen das Ziel, ihre Stadt solle bis spätestens 2035 klimaneutral sein. „In der reichsten Stadt der Region ist dieses Ziel ein Muss“, betont Pfistner. Es brauche gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten vor Ort. Die Bereitschaft der örtlichen Unternehmen, der Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim mit einem seiner Schwerpunkte in Oberkochen – es gäbe schon vielversprechende Ansätze, die aber nach Meinung der Grünen noch deutlich vorangetrieben werden müssten. Dazu gehören ein verbessertes Radwegenetz, ein Schnellradweg Aalen – Oberkochen – Heidenheim und der Ausbau eines attraktiven Werksverkehrs. „Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist außerdem der beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien essentiell“, führte Karin Kratzer-Wirth, Vorstandsmitglied der Grünen in Oberkochen, aus.

„In der High-Tech-Stadt Oberkochen leben und arbeiten viele Menschen, für die der Schutz unserer Lebensbedingungen und unseres Klimas von entscheidender Bedeutung ist – gemeinsam können wir die Klimaneutralität vor Ort erreichen “, so die Grünen-Kreisvorsitzende Ulrike Richter. Sie sicherte für alle Vorhaben die volle Unterstützung durch den Kreisverband zu.

Zurück zur Übersicht: Oberkochen

Kommentare