Kompromiss nach langer Zeit

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Um diese Wand im Tiersteinweg geht es. Archivfoto

Der Dauerbrenner "Gabionenschallschutzwand" scheint vom Tisch. Verwaltung und Bauherr haben sich geeinigt.

Oberkochen. Der Bauherr habe zugesagt, drei Segmentteile abzubauen, erklärte Bürgermeister Traub. Im Detail soll die Gabionenwand auf 0,91 Meter Höhe reduziert werden und die beidseitig vorhandenen Lisenen sollen als vertikale Zier- und Gliederungselemente bestehen bleiben. Der 40 Zentimeter breite Bereich zwischen der öffentlichen Verkehrsfläche des Tiersteinwegs und der Gabionenwand muss mit kleinen Sträuchern oder Ähnlichem locker bepflanzt werden. Als Weiteres soll die auf einer Länge von vier Metern – Höhe bis zu 2,20 Meter – abgestufte Gabionenwand maximal 1,25 Meter abgesenkt werden, so der Bürgermeister.

"Damit können auch die Anwohner leben", sagte Richard Burger. Auf keinen Fall dürften die angesprochenen Pflanzungen zu weit in den Gehweg hineinragen, da es sich um einen Schulweg handle.

"Wir haben ein großes Wohlwollen mit Ihnen gezeigt", sagte Bürgermeister Peter Traub zum Bauherr. Der Bauherr sagte zu, die geforderten Maßnahmen im Sommer umzusetzen.

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