Kopftuch ist nicht erlaubt

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Kein Platz für muslimische Praktikantin im Kinderhaus.

Oberkochen. Eine muslimische Schülerin hat sich um ein einjähriges Praktikum im Kinderhaus beworben. "Das Mädchen ist willkommen, aber ohne Kopftuch", machte Bürgermeister Peter Traub im Gemeinderat klar. Ein Kopftuch gelte im Islam als religiöses Symbol. Das Bundesverfassungsgericht gebe strenge Neutralität in öffentlichen Einrichtungen vor. Vor Jahren mussten Kreuze aus Klassenräumen weichen "und deshalb erlaube ich auch keine anderen religiösen Symbole", so Traub. Das Mädchen wolle ihr Kopftuch nicht ablegen. "Ich wende Recht an und setzte Rechtsprechung um, das ist meine Aufgabe", so Traub. Komme ein Gericht zu einem anderen Schluss, werde er dies umsetzen. Traub sagte, er sei wegen seiner Haltung auf verschiedenen Kanälen persönlich angegangen worden.

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