Lamm & Ochsen: Zwei Gasthäuser im Dornröschenschlaf

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Die ehemalige Gaststätte zum „Ochsen“ in Oberkochen ist noch in Privatbesitz. Foto: Lothar Schell
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Seit Jahren liegen in Oberkochen das „Lamm“ und der „Ochsen“ brach. Stadt kann die Gebäude frühestens Ende 2023 kaufen.

Oberkochen. Die Zukunft der beiden ehemaligen Traditionslokalen „Lamm“ und „Ochsen“ ist in Oberkochen ein Dauerthema. Zum einen, weil die Menschen mit beiden Gaststätten Tradition und Heimat verbinden. Zum anderen, weil Oberkochen ein größeres gastronomische Angebot gut tun würde.

Der Eigner der beiden ehemaligen Gasthäuser ist der Geschäftsmann Edgar Beier. Mit ihm muss die Stadt verhandeln, wenn sie die Immobilien erwerben möchte. „Unter der Voraussetzung, dass beide Gebäude erworben werden können, ist beabsichtigt, sie wieder zu reaktivieren und mit neuem Leben zu erfüllen“, erklärt Bürgermeister Peter Traub auf Nachfrage der Schwäbischen Post. Ein Kauf der Gebäude „Lamm“ und Ochsen“ sei jedoch frühestens Ende 2023 möglich. Bis dahin seien der Stadtverwaltung die Hände gebunden seien, fügt der Bürgermeister hinzu.

Für den „Ochsen“ scheinen schon grobe Planungen und Absichten vorhanden zu sein. Dort sei angedacht, eine Hausbrauerei samt Gaststätte unterzubringen, in der dann der selbst gebraute Gerstensaft ausgeschenkt werden kann, erklärt Peter Traub auf Nachfrage.

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