Oberkochen: Ein Zeitspiel für zwei Hallen

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Die Dreißentalhalle stammt aus den 50er Jahren und weist Mängel auf, ist aber wichtig für Schule und Vereine. Archivfoto: ls
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Was der Neubau der Dreißentalhalle mit dem Abbruch der Schwörzhalle zu tun hat, wie die Planung aussieht und wie viele neue Parkplätze entstehen.

Oberkochen

Massive Bautätigkeit in Oberkochen. Während auf der Großbaustelle in der „Schwörz“ mit der Erstellung des Sportzentrums pausenlos gearbeitet wurde, geht es nach den Sommerferien auch im Dreißental weiter. Dort soll demnächst mit dem Umbau und der Sanierung des Backsteingebäudes bei der Dreißentalschule begonnen werden.

Nach Beendigung der Baumaßnahmen im August 2023 soll das Backsteingebäude den bereits bestehenden Schülerhort beherbergen, der dann zu einer viergruppigen Einrichtung ausgebaut werden soll. Dabei geht es auch um die Realisierung des von Bund und Land geforderten Rechtsanspruchs auf Ganztagesbetreuung von Grundschulkindern. „In Oberkochen können wir allerdings auf bestehende Strukturen zurückgreifen, die wir mit dem Schülerhort schon vor Jahren geschaffen haben“, sagt Bürgermeister Peter Traub.

Seit vielen Jahren beschäftigt man sich in Oberkochen mit dem Plan, eine neue Dreißentalhalle zu bauen. Die stammt aus den 1950er Jahren, ist baulich stark angeschlagen. Allerdings hat sie für den Schulsport auf Grund der direkten Nachbarschaft zur Dreißentalschule und auch für einige Oberkochener Vereine hohe Bedeutung, allen voran für die Narrenzunft in der fünften Jahreszeit. Den Abschluss der Baumaßnahmen im Dreißental soll der Abbruch und Neubau einer Halle bilden – inklusive Mensa und Tiefgarage. Im Zeitfenster ist diese Maßnahme für Herbst 2023 vorgesehen, weil ansonsten nicht alle Bauabschnitte nahtlos ineinander übergreifen würden. Der Neubau der Dreißentalhalle soll voraussichtlich bis Herbst 2025 abgeschlossen sein. Die Themen Dreißentalhalle und alte Schwörzhalle – künftig im Sportzentrum integriert – sind miteinander vernetzt. Die neue Dreißentalhalle ist als Veranstaltungs- und Schulsporthalle gedacht. Die künftige Sporthalle in der Schwörz ist durch ihre Dreiteilung multifunktional für den Sport nutzbar. „Der Abriss der Schwörz-Halle kommt ganz zum Schluss“, sagt Stadtbaumeister Johannes Thalheimer. Der Plan sieht so aus, dass man erst dann den Abbruch der Dreißentalhalle vornimmt, wenn das Sportzentrum fertig ist. Erst dann wird die Schwörz-Halle abgerissen. „Damit kommen wir nicht in die Bredouille fehlender Kapazitäten“, so der Stadtbaumeister. Am Standort der alten Schwörz-Halle entstehen dann etwa einhundert Parkplätze.

Das Archivbild zeigt die Schwörz-Halle in Oberkochen. Sie soll abgebrochen werden, wenn das Sportzentrum fertiggestellt ist. Archivfoto: ls

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