Oberkochen will Immobilien-Sparte weiter ausbauen

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Das Projekt Wiesenweg (hier) ist bezugsfertig. Auch in der Aalener Straße könnte neue Wohnbebauung entstehen. Das Gebäude, das abgerissen werden soll, ist im Besitz der Stadt.

Das Projekt Wiesenweg ist bezugsfertig. Wie es bei den Stadtwerken weitergehen soll.

Oberkochen. Eine lange Geschichte geht zu Ende, wenn jetzt die Mieter ins Gebäude Wiesenweg einziehen. An diesem Platz stand früher das Seniorenwohngebäude, das abgebrochen wurde und von den Stadtwerken für ein Mietwohngebäude mit zehn Wohnungen projektiert und inzwischen vermietet wurde. Die Wohnungen waren schnell vergeben. Schon deshalb, weil Wohnungsraum in Oberkochen sehr begehrt ist.

Aktuell werden noch einige Restarbeiten erledigt und die Außenanlage fertiggestellt. Seit einigen Jahren haben die Stadtwerke Oberkochen neben der Sparte Wasser auch das Segment Immobilien auf ihrer Agenda, das man, wie im Gespräch mit Stadtwerke-Geschäftsführer Ralf Lemmermeier zu erfahren war, in enger Vernetzung mit der Stadt weiter ausbauen wolle.

Das erste Projekt hatte man bereits 2018 auf dem Kronen-Areal in zwei Gebäuden insgesamt 26 barrierefreie Wohnungen und zwei Arztpraxen erstellt. Als aktuelles Projekt erwähnt der Stadtwerke-Geschäftsführer das „Projekt Uhlandweg“ mit vier Gebäuden und etwa 45 Wohnungen sowie Sozialstation mit Tagespflege.

Die Verhandlungen mit der katholischen Sozialstation St. Martin seien in vollem Gange, erklärt Lemmermeier. Zur Eigenkapitalstärkung erhalten die Stadtwerke Finanzmittel der Stadt sowie zinslose Darlehen. Für die personellen Ressourcen stehen zwei Geschäftsführer zur Verfügung – Ralf Lemmermeier für die kaufmännische Seite sowie Stadtbaumeister Johannes Thalheimer für den technischen Bereich. Verstärkt wird das Zweier-Team durch einen städtischen Mitarbeiter aus den Geschäftsbereichen Bau und Finanzen.

Was noch auf der Agenda steht

Wie Bürgermeister Peter Traub mitteilt, sollen mittelfristig weitere Projekte angepackt werden. Als Nächstes stehe der Neubau der Gebäude Heckenrosenweg 1 und Heidenheimer Straße 5, ehemaliges Elektra-Gebäude in der Innenstadt ins Haus. Letzteres Gebäude ist auch ein Kernpunkt für die weitere Modernisierung des Stadtkerns.

Käuflich erworben wurde auch ein größeres Gebäude mit Grundstück in der Aalener Straße. Hier ist noch nichts detailliert projektiert, aber gerade an diesem Platz könnten neue Wohnungen, die in Oberkochen sehr gefragt sind, geschaffen werden. Lothar Schell

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