Oberkochener Sportzentrum: Bewegung auf der Jahrhundert-Baustelle

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Eine beeindruckende Baustelle tut sich im Schwörz auf, auch wenn Oberkochens Stadtbaumeister Johannes Thalheimer meint, man sei gerade in einer Phase, in der noch nicht so viel zu sehen sei. Aktuell läuft dort die Fundamentierung.
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Wir haben uns umgesehen und berichten, was derzeit im Gewann „Schwörz“ läuft und wie es mit den Arbeiten in den nächsten Monaten weitergehen wird.

Oberkochen. „Wir sind in einer Phase, so man noch nicht so viel sieht“, sagt Stadtbaumeister Johannes Thalheimer. Dies liegt daran, dass immense Vorarbeiten notwendig sind, bis dann Mitte September, so der Terminplan, mit dem Rohbau beim Jahrhundert-Projekt „Sportzentrum“ begonnen werden soll. Drei bis vier Wochen sei man im Zeitplan hintendran, betont der Stadtbaumeister. Weil aber die Sommerferien hindurch zügig weitergearbeitet werde, sei dies überhaupt nicht tragisch.

Derzeit ist man bei der Fundamentierung, Bohrungen sind durchgeführt worden und CEC-Säulen eingepresst. Gleich wenn die Fundamentierung abgeschlossen ist, soll es mit dem Rohbau weitergehen.

Das Riesenloch in der „Schwörz“ ist bombastisch, nicht weniger die Investition, die mit zirka 38 Millionen Euro zu Buche schlägt. Der Bau des neuen Sportzentrums mit Hallenbad und Drei-Feld-Sporthalle wird damit das Schulzentrum im Dreißental als größte Investitionssumme ablösen.

Im Frühjahr 2021 war mit der Baumaßnahme begonnen worden, Mitte 2023 soll das neue Sportzentrum offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Die alte Schwörzhalle bleibt vorläufig stehen. Grund ist, dass man diese für den Sportbetrieb der Vereine und der Schulen braucht.

Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme des Sportzentrums wird die alte Dreißentalhalle abgebrochen und durch eine neue Schul- und Veranstaltungshalle mit zentraler Produktionsküche ersetzt. „Zwei Baumaßnahmen, die zeitlich sinnvoll miteinander vernetzt sind“, erklärt Johannes Thalheimer.

Weitere Kosten stehen ins Haus

In der Investition sind inbegriffen sind bestimmte Risiken, die während des Baus auftreten können. Auch sind in dieser Summe der Abbruch der bestehenden Schwörzhalle sowie die Parkplätze, die nach dem Abbruch angelegt werden müssen, nicht enthalten. Die Stadt ist nicht zuletzt wegen der florierenden Steuer-Entwicklung in der Lage, für das Großprojekt keine Schulden machen zu müssen.

„Was wir jetzt investieren, sparen wir später an den Betriebskosten“, sagt Bürgermeister Peter Traub im Gespräch mit dieser Zeitung. Sehr viel Geld werde zukunftsgerichtet in Gebäude, Technik und Ausstattung investiert. Ziel sei ein auch architektonisch anspruchsvolles Sportzentrum, das optimalen Nutzen biete und einen gewissen Anspruch an den Lebens- und Wirtschaftsstandort Oberkochen erfülle.

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