Oberkochenerin Viola Schrenk will Landesbischöfin werden

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Viola Schrenk könnte Bischöfin werden. Archivfoto: sydow
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Die 51-Jährige Theologin wurde neben zwei weiteren Kandidaten für das Amt nominiert.

Oberkochen. Viola Schrenk, eine gebürtige Oberkochenerin, will Landesbischöfin werden. Die 51-jährige Tübinger Theologin hat sich um die Nachfolge von Frank Ottfried July beworben, der im Sommer kommenden Jahres in den Ruhestand geht. Dies gab die evangelische Landeskirche am Dienstag bekannt. Viola Schrenk ist promovierte Theologin und ist derzeit Studieninspektorin am Evangelischen Stift in Tübingen.

Ihr Vater Volkmar Schrenk war von 1959 bis 1989 Rektor am Oberkochener Gymnasium. Mutter Anne Schrenk, die heute in Tübingen lebt, war sehr aktiv als Kirchengemeinderätin und in der Diakonie in Oberkochen engagiert. Der Vater von Anne Schrenk war nach dem Krieg Pfarrer an der Stuttgarter Stiftskirche und später Prälat in Reutlingen.

Die evangelische Landeskirche hat drei Kandidaten nominiert. Neben Viola Schrenk sind dies der Ulmer Dekan Ernst-Wilhelm Gohl und der oberschwäbische Pfarrer Gottfried Heinzmann. Viola Schrenk tritt auf Vorschlag der liberalen „Offenen Kirche“ zur Bischofswahl an. Sollte sie die Wahl gewinnen, wäre sie in der Landeskirche Württembergs die ersten Frau in diesem Amt. Lothar Schell

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