Oberkochens Beitrag zur KI-Forschung

Worum es bei der Unterstützung von Forschungsstrukturen im Zusammenhang mit Hensoldt am Ort geht.

Oberkochen. Ziemlich am Ende seiner Haushaltsrede platzierte Traub seinen Vorschlag, den er mit dem geplanten Bau des Hensoldt-Werks im Gewerbegebiet „Oberkochen-Süd III“ verknüpfte. „Sollte es uns der Verbleib von Hensoldt gelingen, so wird Oberkochen als Photonik- und Optronik-Standort noch mehr an Bedeutung gewinnen“, führte der Bürgermeister aus. Es gehe darum, dass die Stadt Oberkochen die ansässigen Unternehmen stärke und einen Beitrag dafür zu leisten, die gebotenen Arbeitsplätze zukunftsfähig zu erhalten.

Konkret gehe es darum, die Zusammenarbeit der großen Unternehmen vor Ort mit dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB zu unterstützen und gemeinsame Forschungsstrukturen aufzubauen, möglicherweise sogar in Oberkochen selbst. Ob dies möglich sein werde, hänge unter anderem von der Finanzierung ab. „Mein Vorschlag ist daher, in den nächsten fünf Jahren hierfür ein Budget von insgesamt zehn Millionen Euro, also jährlich zwei Millionen Euro, zur Verfügung zu stellen“, meinte Traub. Die Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Fraunhofer-Institut und Stadt würde im ersten Halbjahr 2022 konkretisiert werden, sofern der Gemeinderat diese Zusammenarbeit grundsätzlich bewillige. Es gehe also im Rahmen der Haushaltsplanberatungen am 22. Dezember lediglich darum, überhaupt die Voraussetzungen und die Möglichkeit zu haben, entsprechende Gespräche führen zu können. Über den konkreten Einsatz der Mittel würde der Gemeinderat dann zu gegebener Zeit beraten und beschließen. ls

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