Öffnungszeiten des Neue-Mitte-Bistros frustrieren

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Viele wünschen sich mehr Öffnungszeiten für die Gastronomie in der Neuen Mitte. Archivfoto: je

In der Bürgerfragestunde des Gemeinderats gibt es Kritik an der Bewirtung auf dem Platz.

Oberkochen. „Wir haben einen einladenden Platz, der auch gut angenommen wird, aber das Bistro hat viel zu oft geschlossen“, sagte Roland Winter in der Bürgerfragestunde des Gemeinderates. Die Situation sei unzulänglich, auch Fremde seien enttäuscht. Trotz guten Wetters habe es letzte Woche keine Öffnung gegeben.

„Ich kann nicht für den Pächter sprechen, aber ich habe den Ärger mitbekommen“, antwortete Bürgermeister Peter Traub. Mustafa Özbey betreibe hauptsächlich die Spiele-Arena in Fachsenfeld, insgesamt liege wohl ein Personalmangel vor.

Winter fügte hinzu, der Pächter habe auch noch einen Stand in Hüttlingen, er müsse eben eine Lösung finden. „Wenn er es personell und zeitlich nicht packt, muss er eben einen Standort aufgeben“, meint Winter hinzu. Es dürfe nicht sein, dass zwei Tage in der Woche geschlossen sei. Zumal in der Neuen Mitte nur drei bis vier Monate im Jahr geöffnet sei. Der Bürgermeister sagte zu, nach der Sommerpause mit dem Pächter zu reden. Man solle aber jetzt nicht „das Kind mit dem Bade ausschütten.“

Winter fordert weiter einen sicheren Übergang von der Neuen Mitte auf die andere Straßenseite zu „Ochsen“ und „Eisdiele“, wo sich die Toilette befindet. „Hoffentlich passiert hier nicht mal ein Unglück“, sagte er. Hier liege eine „echte Gefahrenquelle für Kinder vor.“ Wenn kein Zebrastreifen möglich sei, dann eben eine Hervorhebung für Autofahrer durch Strichführung auf der Straße.

Die Verkehrsschau müsse das unter die Lupe nehmen, meinte Bürgermeister Peter Traub. Für einen Fußgängerüberweg reiche die Frequenz nicht aus. Bei Strichen auf der Straße bestehe „die Gefahr, einer vorgegaukelten Sicherheit.“

Edgar Hausmann, Amtsleiter für Soziales und Sicherheit, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sich 20 Meter weiter nördlich beim Edith-Stein-Haus ein Fußgängerüberweg befinde. Lothar Schell

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