Pläne fürs ehemalige Elektra-Gebäude

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Das ehemalige Elektra-Gebäude in Oberkochen. Das Gelände soll mittelfristig entwickelt werden.
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Was die Stadt Oberkochen auf dem Gelände plant und wie eine Lösung während der Übergangszeit aussehen könnte.

Oberkochen

Die Altvorderen werden sich sicherlich an das Geschäft „Elektro-Blum“ in der Heidenheimer Straße 5 erinnern. Ein Unternehmen, das weit in die Region hinaus strahlte und große Messen in Aalen veranstaltet hatte. Die letzte „Elektra-Ausstellung“ fand 1994 in der Aalener Stadthalle statt.

Kurz danach wurde das Geschäft geschlossen. Heute hat dort im Erdgeschoss die Familie Yilmaz mit Haushaltswaren ein Ladengeschäft und im Obergeschoss befindet sich die Firma Winkler-Kommunikationssysteme. Das Gebäude in der Heidenheimer Straße hat Geschichte und diente auch schon als Fabrikationsgebäude der Firma Bäurle. Im Rahmen der weiteren Innenstadtsanierung ist für Bürgermeister Peter Traub dieses Gebäude ein Knackpunkt, das städtebaulich kein Hingucker sei und trotzdem könne man von einer 1A-Lage sprechen. „Mittelfristig soll sich an diesem hervorragenden Standort etwas tun“, lässt sich der Bürgermeister entlocken. „Auf jeden Fall noch während meiner Amtszeit“, fügt er hinzu. Die endet im Frühjahr 2026. Im Einvernehmen mit den Firmen soll die Maßnahme über die Bühne gehen. Es werde noch eine Weile dauern, weil die Planung zuerst maßgerecht in der Schubladen liegen müsse. Es könnte ein Projekt der Stadtwerke GmbH werden, die allerdings vorher noch andere Projekte über die Bühne bringen muss. ‚Da ist das Großprojekt „Uhlandweg“ mit betreuten Wohnungen und das soziale Wohnungsbau-Projekt im Heckenrosenweg.

Nach Aussage von Bürgermeister soll das „Elektra-Gebäude“ in den nächsten vier Jahren abgerissen werden. Geplant ist ein Wohn- und Geschäftshaus mit Vorzeige-Architektur. Wichtig ist dem Bürgermeister, „dass die jetzigen Mieter nicht vor den Kopf gestoßen werden.“ Interimsweise ist ein Umzug der Firmen ins Gebäude „Aalener Straße 23“ angedacht, das sich im Besitz der Stadt befindet.

Wenn das neue Gebäude in der Heidenheimer Straße fertig ist, sollen die Geschäfte dorthin wieder umsiedeln. Dann kann man das Gebäude „Aalener Straße 23“ abreißen und auf dem großzügigen Gelände könnten Wohnungen entstehen, die in Oberkochen dringend gebraucht werden.

Das Gebäude in der Aalener Straße, wo die Mieter in der Übergangszeit Räume zur Verfügung gestellt bekommen.

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