Provisorische Mensa im Dreißental

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2024 wird das Dreißental-Schulzentrum eine moderne Mensa erhalten. Jetzt gibt es eine Zwischenlösung.

Oberkochen.  Der derzeitige Mensa-Betrieb läuft mehr oder weniger behelfsmäßig ab, so dass die Stadt für eine Zwischenlösung in Zugzwang ist.  Insgesamt besuchen im Schuljahr 2021/22 knapp fünfhundert Schülerin und  Schüler die Dreißentalschule, infolge der Bauaktivitäten ist der Mensa-Betrieb stark eingeschränkt.

Containerals Zwischenlösung

Für viele Eltern habe es Priorität, dass neben dem umfangreichen Bildungsangebot auch eine gute Verpflegung mit einem warmen Mittagessen angeboten werde, sagte der Bürgermeister. Bis zum Bau der neuen Mensa müsse ein attraktiver und funktionaler Mensa-Betrieb sichergestellt werden. In Abstimmung mit Schulleiter Michael Ruoff solle nun ein Interim in Form einer  Container-Lösung angeboten werden – betrieben, wie am    Ernst-Abbe-Gymnasium, über die INTEG GmbH der Samariterstiftung. Die Firma Grinbold-Jodag aus Dischingen hat der Stadt angeboten, eine bereits bestehende und nun frei werdende Anlage auf dem Gelände der Dreißentalschule aufzubauen. Der Gemeinderat beschloss einstimmig die Anmietung einer provisorischen Container-Anlage für die Dauer von drei Jahren. Der Mietpreis beträgt monatlich 2422 Euro. Zum neuen Schuljahr soll die Anlage aufgebaut sein. Im Haushaltsjahr 2022 werden hierfür insgesamt 140000 Euro außerplanmäßig eingestellt.  

⋌Lothar Schell

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