Querspange soll ertüchtigt werden

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Blaulichtzentrum
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Warum dafür ein Straßentausch mit dem Landkreis nötig ist.

Oberkochen Hintergrund für die Thematik war die kränkelnde Linde im Mini-Kreisel beim katholischen Friedhof. Bei Dr. Joachim Heppner war die Anfrage eines Bürgers eingegangen, ob die Linde noch gerettet werden könne. „Kann nicht“, meinte Stadtbaumeister Johannes Thalheimer. Ein erster Grund sei die Sicherheitspflicht wegen immer wieder abbrechender Äste.

Zum anderen habe das Landratsamt Ostalbkreis die Vorgabe erteilt, dass die künftig im Besitz des Landratsamts stehende Querspange von der Röchlingstraße über den Kapellenweg bis zur Wacholdersteige von der Stadt zu ertüchtigen sei und dem werde man natürlich nachkommen, so Thalheimer weiter. Auch, nur nebenbei bemerkt, wenn der Straßentausch fest im Visier, aber doch noch Zukunftsmusik sei. Bürgermeister Peter Traub fügte hinzu, dass man derzeit aus personellen Gründen nicht in der Lage sei, sich mit der Planung zu befassen.

Zur Ertüchtigung der der künftigen Kreisstraße stehe auch die Entfernung der Linde. David Sievers betonte, dass der Mini-Kreisel sowieso zurückgebaut werden müsse wegen des geplanten Blaulicht-Zentrums auf dem ehemaligen „Wagenblast-Gelände.“

Dr. Joachim Heppner schlug – in die Zukunft blickend – vor, die Bäume in der Röchlingstraße an die Seite zu rücken und eine Lindenallee entstehen zu lassen. Die Aalener Straße, künftig gemeindeeigene Straße, wolle man verstärkt mit Grün versehen, um damit die Geschwindigkeit zu reduzieren. Aber auch das ist Zukunftsmusik.

Klares Ja trotz Veto

Die Sitzungsvorlage der Verwaltung sah vor, dass das Einvernehmen für den Bau einer Gartenhütte mit Feuerstelle versagt werden sollte. Bei einer Vorabstimmung mit dem Sachgebiet Baurecht und Naturschutz im Landratsamt war den Bauherren mitgeteilt worden, dass der gewählte Standort keinen Bezug zu einem Hauptgebäude aufweise, so dass die Gartenhütte als Nebenanlage angesehen werden könnte. Den Bauherren wurde nahegelegt, die Hütte näher am Wohnhaus zu platzieren. Dem sind die Bauherren nicht nachgekommen. Nachdem das Bauvorhaben nicht als untergeordnete Nebenanlage zu einem Hauptgebäude angesehen werden könne und keine vergleichbaren Bauten vorhanden seien, füge sich die Gartenhütte mit Feuerstelle nicht in die Umgebung ein, so die Verwaltung.

Der vom Bauherrn gewünschte Ort störe überhaupt nicht und von der Nachbarschaft seien keine Einwendungen eingegangen, sprach David Sievers pro Bauherr. Richard Burger ging zunächst von einem „Grillplatz“ aus. Ina Wamsler klärte darüber auf, dass des sich „nur“ um eine Feuerstelle handle. Dr. Joachim Heppner betonte, dass die Grenzabstände großzügig eingehalten seien. Die Sache war durch – Bürgermeister Peter Traub blieb beim Veto, sechs Räte stimmten fürs geplante Bauvorhaben bei einer Enthaltung.

⋌Lothar Schell

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