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Rudi Koller wird 70 Jahre alt

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Rudi Koller

Oberkochen. Der „Rudi rastlos“ wird 70 Jahre alt. Die Rede ist vom Vorsitzenden des Tennisclubs Oberkochen, Rudi Koller, der zu diesem Posten eigentlich wie die Jungfrau zum Kind gekommen war. Eigentlich sei er einer, der mit Verein, Mannschaftsspiel und Ehrenamt früher nie etwas am Hut gehabt habe, erzählt er.

Als er den TCO-Sportwart Hubert Wunderle kennenlernte, sprang der Funke über und Rudi Koller hatte den Posten. Bei einer Vereinsfeier im Jahr 2002 wurde er in den Morgenstunden weichgekocht.

Die Folge: Erster Vorsitzender und daraus sind jetzt fast zwanzig Jahre geworden. „Ich habe hier ein wunderbares ehrenamtliches Team“, sagt Rudi Koller. Dass er beim TCO viel bewegt hat, wird niemand in Abrede stellen. Mit Investitionskosten von 160 000 Euro entstand ein Vereinsheim. Die Plätze wurden auf Vordermann gebracht, ein Fest zum 50-jährigen Jubiläum wurde gefeiert. Die Zugangsbrücke über den Kocher wurde saniert. Immer Koller als Strippenzieher, der den Karren zieht und motiviert.

Rudi Koller ist auch einer, der die Jugendarbeit zusammen mit seinem Team forciert, um die Vereinszukunft zu sichern und lebendig zu erhalten. 1988 zog Koller nach Oberkochen, arbeitete bis zum Eintritt in den Ruhestand bei Carl Zeiss.

Seit vier Jahren wohnt er auf dem Niesitz, wo er auch mal gerne bei den Beyrles im „Rössle“ entspannt und gut speist. So richtig stolz ist er auf die Entwicklung des Tennis-Kocher-Cup, der dem TCO nationales Renommee verschafft habe. Rudi Koller ist auch selbst noch aktiv, spielt bei den „Herren 60“ mit und während der Saison fährt er mindestens jeden zweiten Tag mit dem E-Bike vom Niesitz runter in „meine zweite Heimat zum Tennisclub.“

Zu seiner Zukunft trifft er eine klare Aussage: „Wenn ich gesund bleibe, möchte ich bis 2026 Vereinsvorsitzender bleiben.“ Warum? „Weil Tennis meine große Leidenschaft ist.“

Text/ Foto: ls

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