Schnelles Internet

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Minister Strobl (li.) übergibt den Förderbescheid.
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Förderung für Ausbau des Glasfasernetzes im Gewann Weingarten.

Oberkochen. „Wir wollen die Weißen Flecken forciert angehen“, betont Bürgermeister Peter Traub. Über das Bundesförderprogramm hat die Stadt jetzt eine Förderung in Höhe von 403 000 Euro für den Ausbau des Glasfasernetzes im „Weingarten“ erhalten, die Co-Finanzierung des Landes liegt bei knapp 323 000 Euro. Der zehnprozentige Eigenanteil der Stadt für den Ausbau des schnellen Internets beträgt 80 700 Euro. Im Stadtgebiet wurden bis dato etwa 15 Kilometer Leerrohre und zehn Kilometer Glasfaser verlegt.

Konkret wurden bei 360 Gebäuden die Leerrohre bis ins Haus verlegt, die Hälfte der Häuser hat bereits einen Glasfaseranschluss und damit schon die Möglichkeit, über den Anbieter NetCom BW einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit für bis zu 300 Megabit pro Sekunden zu bestellen. Für gewerbliche Kunden könnten sogar bis zu zehn Gigabit pro Sekunde bereitgestellt werden, erklärt Damian Matusch, der als Projektleiter unter anderem für den Breitbandausbau der Stadt Oberkochen verantwortlich zeichnet.

Im Gebiet Weingarten wurden zwischen 2015 und 2019 im Zuge der Straßensanierung Breitband-Leerrohre bis in die Häuser verlegt. Im Rahmen des Bundesförderprogramms werden zwischen Frühjahr und Ende 2022 weitere Leerrohre vom Hauptverteiler, der sich im Kinderhaus Wiesenweg befindet, bis zum Kabelverteilerschacht an der Ecke Turmweg/Lerchenstraße gelegt. Anschließend sollen die Hauptglasfaserkabel zwischen dem Hauptverteiler und den Kabelschächten verlegt, in Muffen eingespleißt und in die 132 Gebäude, die bereits ein Leerrohr im Haus haben, mit Glasfaser versorgt werden.

Nach der Übergabe der gesamten Dokumentation und der anschließenden Prüfung durch die NetCom BW soll es voraussichtlich ab April 2023 möglich sein, einen Glasfaseranschluss bei der NetCom BW zu buchen.

Lothar Schell

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