Schnelles lnternet im Weingarten

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Der Spatenstich für „Weiße Flecken“. Links: Damian Matusch (Tiefbauamt), daneben Johannes Thalheimer (Stadtbauamt). Foto: ls
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Am ehemaligen Domizil der Sonnenbergschule erfolgte der Startschuss für die Erschließung „Weiße Flecken.“

Oberkochen. Großer Bahnhof beim Spatenstich mit Vertretern von „Komm.Pakt-Net“, Netzbetreiber, vom Planungsbüro „a2Plan“, Geschäftsführer Gerhard Wünsch von der Firma Rossaro , Damian Matusch vom städtischen Tiefbauamt sowie Stadtbaumeister Johannes Thalheimer in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Peter Traub. Bauherr des Projekts ist die Stadt Oberkochen.

Die Kosten der Erschließung belaufen sich auf 600000 Euro, das Projekt werde mit neunzig Prozent von Bund und Land gefördert, erklärte Stadtbaumeister Thalheimer.

Anschluss für 110 Gebäude

110 Gebäude in der Weingartenstraße, Sonnenbergstraße, Panoramastraße und im Turmweg werden mit einem Glasfaseranschluss versorgt. Allesamt Straßenzüge mit einer bisherigen Datenübertragungsrate unter dreißig Megabit pro Sekunde.

Der anstehende Ausbau zum Gigabit-Netz im Gewann Weingarten soll Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen.

Ziel: Ende Februar

Damian Matusch vom städtischen Tiefbauamt informierte über die Maßnahmen. Die Anbindung der geplanten Leerrohrtrassen an einem aktiven Glasfasernetz erfolgt im PoP-Gebäude im Kinderhaus Wiesenweg. Die Mikrorohranschlüsse in die Gebäude und die Rohrverbände in den Straßen seien bereits mit früheren Baumaßnahmen hergestellt und verlegt worden.

Die jetzige Maßnahme beinhalte eine Zuleitung vom PoP-Gebäude bis zum Kabelverteiler an der Einmündung Turmweg/Lerchenstraße über eine Länge von 370 Meter in offener Bauweise. In den genannten Straßen müssen die Glasfaser-Versorgungskabel und Glasfaser-Hausanschlusskabel (gesamt 23 Kilometer) eingebracht werden. Entlang der geplanten Tiefbautrasse wird dann in alle Grundstücke auf der Trassenseite ein Mikrorohr für Hausanschlüsse bis ins jeweilige Grundstück vorverlegt.

Ende November wolle man mit dem Tiefbau fertig sein, erklärte Gerhard Wünsch von der Firma Rossaro. Ende Februar soll es die ersten Hausanschlüsse geben. ⋌Lothar Schell

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