„Schwörz“ – auf der Großbaustelle läuft es rund

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Erde en masse: Über 2500 Quadratmeter Erdhaushub mussten bewältigt werden.

Bis Ende 2023 sollen das Sportzentrum mit Freizeitbad und angedockter Sporthalle fertig sein.

Oberkochen. Schwere Lastwagen und Bagger beherrschen derzeit die Szenerie in der „Schwörz“, wo bis Ende 2023 das Sportzentrum mit Freizeitbad und angedockter Sporthalle fertig sein soll.

Oben auf der Agenda

Im Rathaus ist das Sportzentrum ganz oben auf der Agenda und der Projektsteuerer „Drees & Sommer“ aus Neu-Ulm zeichnet für die Einhaltung des Bauzeitenplans verantwortlich. Eine Großbaustelle, wie man sie in der Geschichte der Stadt Oberkochen bislang nicht erlebt hat. 38 Millionen Euro wird das Mega-Projekt kosten. „Wir wollen keinen Tag verlieren, man weiß ja nicht, wie sich der Winter gestalten wird“, sagt Stadtbaumeister Johannes Thalheimer.

Über 2500 Quadratmeter Erdhaushub mussten bewältigt werden. Große Erdhaufen umsäumen das Erdloch, wo das Freizeitbad entstehen wird. Fast im Minutentakt rollen die Lastwagen an. Die Erdmasse ist inzwischen nach Güte qualifiziert und von Geologen beurteilt worden, so dass grünes Licht für die Abfuhr gegeben ist. Bis Mitte Juni wird der Bauaushub noch andauern, um anschließend die Fundamentierung mit Bohrungen im Innenbereich in Angriff zu nehmen, sagt der Stadtbaumeister. Freizeitbad und Sporthalle sind quasi ein Junktim bautechnischer Couleur. So richtig sichtbar wird das Ganze dann im September, wenn die die Realisierung der Bodenplatte ins Haus steht. Anfang 2022 will man dann mit dem Rohbau starten. Die Vorteile des Junktims: „Wir gewinnen Synergie, weil wir eine einzige Technik für beide Gebäude haben“, blickt Thalheimer in die Zukunft.

Einweihung feiern im Herbst

Welches Ausmaß das Mega-Projekt hat, beweist ein Blick auf die beteiligten Firmen. Insgesamt 50 Fachgewerke sind im großen Netzwerk der Fachplanung inkludiert. Spätestens im Herbst will man die Einweihung groß feiern. „Dann hoffentlich ohne Corona“, sagt Bürgermeister Peter Traub.

Lothar Schell

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