Sportzentrum wächst

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Das Sportzentrum Schwörz in Oberkochen wächst.
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Trotz aller Widrigkeiten ist der Baufortschritt in der „Schwörz“ unverkennbar. Ein Blick auf die Zahlen.

Oberkochen. Für 38,5 Millionen Euro wird ein schmuckes Freizeitbad und eine dreiteilige Sporthalle im Junktim entstehen. Durchaus könnte es sein, dass die Investition noch höher liegt angesichts der exorbitanten Kostensteigerungen, was von der Stadtverwaltung bestätigt wird.

Hinzu kommen Lieferengpässe und der überall auf dem Bausektor beklagte Rohstoffmangel auf Grund des Ukraine-Kriegs. „Wir konnten durch unsere flexible Planung und Vertragsgestaltung das Großprojekt kontinuierlich am Laufen halten“, erklärt Bürgermeister Peter Traub, der insbesondere der Mannschaft des Hochbauamts mit Stadtbaumeister Johannes Thalheimer an der Spitze dankt. Der Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Dimensionen des neuen Sportzentrums beträchtlich sind.

Jede Menge Zahlen

So beträgt die Menge des verbauten Betons zirka 4200 Kubikmeter. Dies sind 9660 Tonnen, was einem Gesicht von etwa fünfzig Leergewichten eines Jumbo-Jets Boeing 747 mit zirka 181 Tonnen entspricht. Der verbaute Betonstahl hat ein Gesamtgewicht von 940 Tonnen, das seien sieben Blauwale mit einem Gewicht von jeweils 140 Tonnen, rechnet Stadtbaumeister Thalheimer vor. Sage und schreibe 115 Tonnen beträgt die Stahlmenge der Stahlkonstruktion und entspricht so in etwa dem zehnfachen Gesicht des Hubble-Weltraumteleskops mit elf Tonnen. Die Kubatur des verbauten Holzes mit rund 640 Kubikmeter und einem Gesicht von 295 Kilo ist gleichzusetzen mit dem Volumen von 150 Standard-Litfaßsäulen. Und noch ein Blick aufs Wasservolumen der Schwimmbecken, das 763 Kubikmeter oder 763000 Liter beträgt und in etwa zehn üblichen Omnibussen mit jeweils zirka achtzig Kubikmeter Raumvolumen entspricht. Im Herbst 2023 soll das Sportzentrum als größtes Hochbauprojekt in der Geschichte der Stadt Oberkochen eingeweiht werden.

Lothar Schell

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