Stadtfest: Vibrierende Stimmung und internationaler Zauber in Oberkochen

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Stadtfest Oberkochen
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In bester Festlaune zeigten sich die Besucher beim 41. Oberkochener Stadtfest. Warum an drei Tagen rundum Zufriedenheit geherrscht hat .

Impressionen vom Oberkochener Stadtfest

Impressionen vom Oberkochener Stadtfest
Impressionen vom Oberkochener Stadtfest © ls
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Impressionen vom Oberkochener Stadtfest © ls
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Impressionen vom Oberkochener Stadtfest
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Oberkochen. „Es war wieder einmal richtig toll, bei unseren Freunden in Oberkochen gewesen zu sein“, meinte der Vorsitzende des Diver Partnerschaftsverein Christian Bréard vor der Abreise und Bürgermeister Peter Traub fasste zusammen: „Man hat gespürt, dass die Menschen trotz aller Spannungen einfach wieder feiern möchten.“

Ein Türöffner für endlich wieder besseres Klima mit der Nachbargemeinde Königsbronn war auch die Anwesenheit des neuen Bürgermeisters Jörg Weiler. Der Freitagabend nach dem Palio-Rennen gehörte musikalisch der Stadtkapelle Oberkochen unter Leitung von Gerd Burr. Trotz Regen war das Fest gut besucht und die Palette der Musikerinnen und Musiker ließ kein Genre offen. Am Samstag waren die internationalen Gäste aus Dives-sur-mer, Montebelluna und aus Mátészalka zum Spanferkelessen in die Zunftscheune eingeladen.

Dabei zog „Banda Musicale“ aus Montebelluna als musikalische Stimmungsmacher richtig vom Leder. Blasmusik mal von der anderen Art mit viel Schmackes und südländischer Intuition wurde geboten, auch am Sonntag auf der Bühne am Eugen-Bolz-Platz unter der Leitung von Dirigent Luigino Favero. Eine Premiere feierte die Neue Mitte, wo von den Schulbands des Ernst-Abbe-Gymnasiums Rockmusik serviert wurde. Die Besucherzahl war so groß, dass am Samstagabend sogar der Gerstensaft auszugehen drohte. Für Nachschub war schnell gesorgt.  Für vibrierende Stimmung sorgte die Live-Band „dieBande“, junge Vollblutmusiker, die mit ihrem Spielwitz begeisterten und jede Menge Partykracher intonierten

Der Festsonntag begann mit dem Stadtfestgottesdienst mit Pfarrer Marco Frey in der Versöhnungskirche. Besonderes Flair versprühten dabei Anja Art (Gesang), Ruth Becker (Klavier) und Thomas Koch (Gitarre). In seiner Predigt bat Pfarrer Frey um das Erbarmen Gottes nicht nur fürs Wohlwollen der Stadt, sondern auch für jene Menschen, die durch den Krieg in der Ukraine so schwer zu tragen hätten. „Banda musicale“ steht nicht nur für sprühende Musik, die Tanzgruppe begeisterte auf dem Podium mit ihren folkloristischen Beiträgen. „Banda musicale“ war eine große Bereicherung für unser Stadtfest“, sagte Jürgen Rühle, der organisatorisch die Fäden fest im Griff hatte. Erwähnenswert auch die Mini-Dancer und die Happy Dancer vom SV Ebnat sowie die Mini-Mäuse und die Tanzmäuse vom TV Unterkochen, die beim Oberkochener Stadtfest schon zum festen Inventar gehören. Ein Jubiläum bei den Standbetreibern gab‘s auch. Anna de Mauro, die den Pizz- und Pasta-Stand vor genau zwanzig Jahren ins Leben gerufen hatte und der seither ein Renner ist, war wieder mit von der Partie. „Das ist bei uns Familiensache, wir gehören zu Oberkochen“, meinte Antonio de Mauro. Am Sonntagnachmittag gastierten „The Quips“ mit interpretierten Cover-Songs und bei böhmisch-mährischer Musik der „Flotten Härtsfelder“ klang das 41. Stadtfest aus. Auch der Montebelluneser Bürgermeister Dr. Adalberto Bordin zeigte sich begeistert: „Eine Bombenstimmung und ein würdiges Jubiläum für unsere dreißigjährige Städtepartnerschaft.“

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