Starke Wehr, super Nachwuchs-Arbeit

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Zahlreiche Ehrungen, Beförderungen und Neuaufnahmen gab es bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberkochen.
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  Die Feuerwehr Oberkochen blickt trotz langer Corona-Zeit optimistisch in die Zukunft.

Oberkochen. „Wir erleben hier eine vorbildliche Leistung in Sachen Jugendarbeit“, sagt Kreisbrandmeister Otto Feil. Der Übergang von der Jugendabteilung zu den Aktiven verlaufe reibungslos und biete ein hervorragendes Rüstzeug für die Zukunft und die Sicherheit der Bürger.

Die Aktivitäten seien 2021 pandemiebedingt auf ein Minimum beschränkt gewesen, auch kaum kameradschaftliche Aktivitäten, sagte Kommandant Bernd Betzler. Übungen seien gruppenweise durchgeführt worden. Durch die konsequente Umsetzung der Hygienemaßnahmen sei es gelungen, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr aufrecht zu erhalten und die Einsätze 2021 zu bewältigen.

40 Einsätze im vergangenen Jahr

Betzler berichtete über die Hilfe der Wehr bei den Impfungen in der Schwörz-Halle und ganz aktuell beim Transport von ukrainischen Flüchtlingen von der LEA nach Oberkochen. Zwölf Übungen wurden 2021 durchgeführt, die neuen digitalen Funkmelder wurden Anfang 2021 ausgeteilt. Seit dieser Zeit werde man digital und auch analog alarmiert. Die Planungen fürs neue Blaulicht-Zentrum im Kapellenweg liefen auf vollen Touren.

Im vergangenen Jahr hatte die Oberkochener Wehr 40 Einsätze auf der Agenda. Von größeren Unwettern und Großbränden sei man  verschont geblieben, berichtete der Kommandant. Ende 2021 zählte die Wehr 46 Aktive, 25 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und elf Personen in der Altersgruppe. Der Altersdurchschnitt liegt bei 38 Jahren. Großen Beifall gab es für Betzlers Bekanntgabe, dass elf Kameradinnen und Kameraden in die aktive Wehr aufgenommen werden, womit die Personalstärke von 46 Aktiven auf 57 anwächst.

Der stellvertretende Kommandant Andreas Pfeiffer ging in seinem Bericht aufs Übungsgeschehen ein. Regelmäßig seien Atemschutzübungen durchgeführt worden, das ehemalige Wagenblast-Gelände sei ein idealer Übungsort. Pfeiffer zeichnete Marius Wunderle für dessen lückenlosen Übungsbesuch aus.

Von einer florierenden Jugendarbeit berichtete Jugendwart Niklas Kuban. Trotz Corona hätten alle der Jugendfeuerwehr die Stange gehalten. Es sei ein gutes Zeichen, wenn gleich acht Mitglieder der Jugendwehr zu den Aktiven aufrückten. Für die Altersabteilung erstattete Erwin Winter den Bericht, Schatzmeister Rudolf Vöhringer erläuterte das Zahlenwerk und Bürgermeister Peter Traub  verband die einstimmig erteilte Entlastung mit einem Grußwort für Stadt, Gemeinderat,   Polizei und DRK. „Stimmung stimmt, Ausstattung stimmt, Jugendarbeit top“, so der Bürgermeister. „Wir werden das beste und schönste Blaulicht-Zentrum bauen“, so Traub. Allerdings werde man millionenschwere Sonderwünsche nicht erfüllen.

Jasmin Betzler, Nils Bolsinger, Angelina Die, Samuel Friedl, Anna Lena Müller, Simon Trittenbach, Fabian Wendelberger und Lea Zitzer: Sage und schreibe acht Eigengewächse wurden in die aktive Wehr aufgenommen. Hinzu kommen Dominik Schimmel, Frieder Märkle und Sebastian Oblinger als weitere Neuaufnahmen. Befördert wurden Magdalena Friedl, Nele Schieferdecker, Jannik Keydell, Niklas Kuban, Kai Pössnecker und Laura Polzer. Für „50 Jahre Feuerwehr“ wurde Wolfgang Sippach ausgezeichnet, für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst Fabian Ehinger und Okan-Berat Kaya.

Lothar Schell

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