Start frei für neues Paradies für Mountainbiker in Oberkochen

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Die Biker sind bereit. Jetzt wird im Schafpark Oberkochen die neue Pumptrack mit Dirtpark offiziell eröffnet.
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In Oberkochen hat Bürgermeister Peter Traub mit 50 Gästen einen Pumptrack und einen Dirtpark eröffnet. Was man über die Anlage im Schafpark wissen sollte.

Oberkochen. Jetzt ist es soweit: Die Oberkochener haben einen Pumptrack und einen Dirtpark. Nach 15 Monaten intensiver Arbeit wurde nun im „Schafpark“ unweit der Wassertretanlage die neue Heimat der Oberkochener Mountainbiker und Dirtbike-Fahrer offiziell eröffnet. Bürgermeister Peter Traub lobte beim Ortstermin vor allem das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen – allen voran Carsten Marianek, Fabian Wendelberger und Aaron Thorwart. 

Deshalb gibt‘s Sonderapplaus

 „Die drei haben sich einen Sonderapplaus verdient“, sagt das Stadtoberhaupt, den die etwa 50 Gäste auch ohne zu zögern spendeten. Traub dankt auch dem stellvertretenden Leiter des städtischen Bauhofs André Weihe, der die drei Macher, wann immer nötig, beim Bau der Anlage unterstützt habe.

Initiative junger Mountainbiker

Die Idee für ein solches Sprungparadies für Mountainbikerinnen und Mountainbiker stammt von Marianek und Wendelberger. Die beiden hatten sich vor zwei Jahren an die Stadt und den Gemeinderat gewandt mit der Bitte um eine solche Anlage. „Sie waren bereit, die Realisierung selbst zu übernehmen“, informiert Taub die Eröffnungsgäste, unter denen neben einigen Stadträten auch zahlreiche junge Bikefans sind. Traub erinnert dabei auch an die Planungsphase mit Carsten Schymik, regionaler Sprecher der DIMB, der Deutschen Initiative Mountainbike. 

Die Realisierung nennt Traub ein umfangreiches Unterfangen. Die bis zu sechs Jugendlichen hätten für die neue Anlage große Mengen des Erdreichs bewegen müssen, hätten Teile abgetragen und an anderer Stelle wieder eingebaut und verdichtet. So sind etwa ein Starthügel, Plateaus und verschieden schwierige Sprunglinien entstanden. Doch so ganz ohne Geld, habe man die Anlage nicht verwirklichen können. Deshalb dankt der Bürgermeister auch dem Gemeinderat, der für den Pumptrack und den Dirtpark im „Schafpark“ 50 000 Euro genehmigt hat.

Nicht nur für Könner

Was genau die Oberkochener Anlage – eine der größten im Altkreis – ausmacht, erklärt Carsten Schymik. Das Ergebnis sei toll geworden, so der Mountainbike-Experte. Er spricht von drei Lines und einem Pumptrack. „Alles aus Erde“, sagt Schymik und verweist auf andere Anlagen aus Asphalt oder Beton, wie etwa in Aalen. Hier am Schafpark bedienten verschiedene Bereiche die unterschiedlichen Wünsche und Leistungsstufen der Mountainbiker. „Für die Kleinen gebe es eine Laufradstrecke am Wegesrand, die mit den Eltern gemeinsam zu absolvieren sei.

„Rockgarden“ zum Üben

Daran anschließe sich der sogenannte „Rockgarden“, ein Felsengarten mit Treppen, Stufen und Kurven zum Üben. „Damit man sich fit macht fürs Gelände“, erklärt Schymik weiter. Hier lerne man die notwendigen Techniken, die man im Wald brauche.

Anspruchsvoller Pumptrack

Carsten Schymik betont nicht nur an dieser Stelle, dass alles Handarbeit sei. Dies gelte auch für den Pumptrack, den er in der Erdvariante als einen der anspruchsvollsten in der Region bezeichnet.

In drei Linien sind die Dirt-Jumpelines angeordnet: links, die einfachere, rechts die schwierigere; die in der Mitte, so Schymik, sei für Tricks konzipiert.

Teil des Dirtparks ist die Übungsstrecke.
So geht's. Aaron Thorwart im Dirtpark
Carsten Schymik zeigt, wie Mountainbiker auf der Strecke üben können.
Eröffnung des Bikeparks mit Pumptrack im Schafpark Oberkochen mit Bürgermeister Peter Traub (Mitte) und (daneben v.l.) Carsten Schymik, André Weihe, Carsten Marianek, Fabian Wendelberger und Aaron Thorwart.

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