Überraschung für Richard Burger: Bundespräsident Steinmeier empfängt Oberkochener EAG-Schulklasse

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Frank-Walter Steinmeier mit seinen Oberkochener Gästen.
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Eine schöne Überraschung erlebten Richard Burger und David Schmid bei der traditionellen Berlin-Reise mit ihren Schülerinnen und Schülern.

Oberkochen. 19Jahre lang hatte Richard Burger die Berlin-Reisen seiner Schule organisiert, hatte unter anderem „Audienz“ bei Finanzminister Schäuble, bei den Bundestagspräsidenten Lammert und Schäuble und bei Kanzleramtsminister Altmaier. Auf die zwanzigste Auflage musste er lange warten, das war Corona geschuldet.

Sein junger Kollege David Schmid, der die Berlin-Reisen als sein Nachfolger am Ernst-Abbe-Gymnasium organisiert, hatte sich bereits im September 2019 ans Büro von Roderich Kiesewetter gewandt, dass dies die letzte Berlin-Ausfahrt sei, die Burger organisiere. Großer Wunsch: Zum Abschluss ein Besuch im Schloss Bellevue. Roderich Kiesewetter habe es möglich gemacht, erzählt David Schmid. Er habe die Anfrage ans Bundespräsidialamt weitergeleitet und von dort sei „grünes Licht“ signalisiert worden.

„Schloss Bellevue, das klang gut“, erzählt Richard Burger. Bei der Führung durfte man auch das Amtszimmer des Bundespräsidenten besichtigen, wo dieser üblicherweise die Staatsgäste empfängt. Dann – allesamt große Augen. Plötzlich sei eine unscheinbare Wandtüre aufgegangen und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trat grinsend herein, mit den Worten: „Wo ist der Herr Burger, der diese Reisen seit zwanzig Jahren organisiert?“

„Mich hat es fast umgehauen“, betont Richard Burger. Der große Wunsch war erfüllt. Der Bundespräsident nahm sich ausgiebig Zeit für die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Er gab auch an, dass er Oberkochen kennen würde durch eine private Beziehung nach Aalen. Bereitwillig ließ er sich mit den Schülern und Begleitlehrern auf der Freitreppe des Schlosses Bellevue fotografieren. Für Lehrer und Schüler war dies der Höhepunkt der Berlin-Fahrt.

Von Steinmeiers Mitarbeitern wurde bestätigt, dass es ganz und gar außergewöhnlich sei, dass eine Schulklasse vom Bundespräsidenten empfangen werde. Bevor Steinmeier wieder durch die unscheinbare Wandtüre verschwand, gab's natürlich für „Genosse Burger“ noch ein Autogramm ins Parteibuch. „Ich bin dem Büro Kiesewetter zu großem Dank verpflichtet“, so Burger. 

Frank-Walter Steinmeier mit seinen Oberkochener Gästen.

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