Übersichtlichere Tarife

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Wie Verwaltung und Gemeinderat das Tarifsystem im neuen Kocherbad transparenter gestalten wollen

Oberkochen. Das Kocherbad liegt zwar noch in weiter Ferne und soll erst im Herbst 2023 seiner Bestimmung übergeben werden, aber bei seiner Klausurtagung machte sich der Gemeinderat schon einmal Gedanken darüber, wie das Tarifsystem im neuen Hallenbad vereinfacht werden kann. Hintergrund ist, dass das bisherige Tarifsystem zu komplex und unübersichtlich war und vielfach zu Fehlbuchungen bei den Badegästen geführt hatte.

Der Wunsch, durch zahlreiche Rabattierungen mehr soziale Gerechtigkeit herzustellen, wurde dadurch konterkariert. Nach Information dieser Zeitung soll es zukünftig nur noch eine Tages- und eine Kurzzeitkarte mit einem Normaltarif und einem ermäßigten Tarif geben. Letzterer gilt dann für Kinder von vier bis sechzehn Jahren, Schüler, Studenten bis 28 Jahre, „Bufdis“ (Bundesfreiwilligendienst), FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr), Schwerbehinderte ab fünfzig Prozent und Inhaber eines Familien- und Sozialpasses der Stadt Oberkochen. Kinder vier Jahre und Begleitpersonen für Schwerbehinderte sollen kostenlosen Zutritt haben. Daneben wird es anstelle der bisherigen Wochen-, Monats- und Jahreskarten so genannte „Debitkarten“ mit entsprechenden Rabattierungen geben, die auch den Kauf von Speisen und Getränken an Automaten ermöglichen.

Bei der Klausurtagung ging es lediglich um das allgemeine Tarifsystem. Hierüber und über die Höhe der einzelnen Tarife und Rabattierungen wird der Gemeinderat zu gegebener Zeit beraten und beschließen. ⋌

⋌Lothar Schell

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