Verkehrssicherheit im Blick

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Der Bauhof von Oberkochen muss in diesem Jahr 500 Bäume pflegen. Einige müssen gefällt werden.
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Die Stadt Oberkochen hat derzeit zweitausend Bäume im aktuellen Baumkataster. Eine Großaufgabe für den Bauhof

Oberkochen. Es geht um Pflege, Rückschnitt und vor allem um Verkehrssicherheit. Die Stadt ist für die Überprüfung und Erhaltung von Park- und Straßenbäumen sowie Naturdenkmalen verantwortlich.

Einen Großteil übernimmt dabei der städtische Bauhof, der von der Firma Neidlein unterstützt wird, die alle achtzehn Monate den Bestand nach festen Kriterien auf den Allgemeinzustand untersucht und Handlungsempfehlungen gibt. Das Augenmerk werde dabei insbesondere auf Altbestände gelegt, die verkehrssicher gehalten werden müssten, erklärt Bauhof-Leiter Markus Huber. In diesem Jahre stehen fünfhundert Bäume auf der Liste, die dringend gepflegt werden müssen. Dabei müssen einige wenige Bäume gefällt werden, weil sie durch Krankheiten zu einer Gefahr für den öffentlichen Bereich geworden sind.

„Ansonsten stehen Baumpflegemaßnahmen wie der Rückschnitt und das Entfernen von Totholz an“, berichtet Huber. Auf Totholz würden die Bäume das ganze Jahr über durch den Bauhof kontrolliert, zudem werden Sträucher auf den Straßennebenflächen, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, zurückgeschnitten. Auch Bäume und Sträucher, die sich auf privatem Raum befänden, müssten von den Eigentümern entfernt werden.

Hierbei gehe es in erster Linie um Sträucher und Bäume, die in Gehwege und Straßen hineinragten und so einen sicheren Schneeräumdienst beeinträchtigen. Der Blick auf den Gesamtbestand der zweitausend Bäume in Oberkochen zeigt, dass es sich schwerpunktmäßig um heimische Laubbäume handelt, während Koniferen wie die Fichte sehr selten sind. ⋌Lothar Schell

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