Vorbildlicher Einsatz für die Ukraine-Hilfe

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Stadtcafé Oberkochen

  Wie das außerplanmäßige Café des SPD-Ortsvereins Spenden eingebracht hat.

Oberkochen . Wir sind wirklich geplättet von diesem Riesenerfolg“, betonen der neu gewählte SPD-Ortsvereinsvorsitzende Julius Siebert und sein Stellvertreter Götz Hopfensitz, nachdem Bilanz gezogen ist. Stolze 1361  Euro sind zusammengekommen, die an Alla Palma von der Ukraine-Hilfe in Tübingen überreicht werden.

Wohlgemerkt handelt es sich um einen Reinerlös – Kaffee, Zucker und Milch wurden aus dem Säckel des SPD-Ortsvereins finanziert. Kaum einer geht an der Spendenbox an der Küchentheke vorbei, ohne gerne und großzügig die Geldbörse zu zücken. Eigentlich wollte Alla Palma selber vor Ort sein, musste aber doch absagen, weil ein neuer Transport  in die Ukraine mit Medikamenten, Babyprodukten und vor allem auch Lebensmitteln vorzubereiten war.

Spontan hatte man sich zu einem „Sondercafé für die Ukraine“ entschieden, als Alla Palma zu einem Besuch bei der Familie bei den Dr. Eberhard Irion und seiner Gattin Dorothee Irion-Ulmer weilte. Alla ist das Schwiegerenkel-Kind von Dr. Eberhard Irion und  selbst gebürtige Ukrainerin. Bei den Irions stellte sie die Hilfsaktion „Tübingen hilft Ukraine“ vor und spontan kam die Idee auf, dass sich der SPD-Ortsverein mit einer Sonderaktion einklinkt, nachdem Ausschussmitglied Dorothee Irion-Ulmer den Gedanken im SPD-Vorstand vorgestellt hatte. Der Krieg in der Ukraine sei extremer Notstand, Hunger stehe an oberster Stelle, betonte Alla Palma beim Besuch.

Als der Krieg in der Ukraine begann, wurden die ersten Transporter nach Lemberg auf den Weg gebracht, wo man mit  gemeinnützigen Organisationen, Verwandten und Freunden kooperiert. Im Grund ist es eine  familiäre Doppelaktion – Allas Vater organisiert mit die gleiche Aktion selbst in der Ukraine. Mit seiner Ortskenntnis weiß er, wo Hilfe am nötigsten erforderlich ist. Die Hilfsgüter werden auch direkt in die betroffenen Kriegsregionen transportiert. Ganz so nebenbei organisierte die ehemalige SPD-Ortsvereinsvorsitzende  Doris Meisel eine „Blindversteigerung“ mit einem Bild der Künstlerin Marion Legner. ls

Die Idee aus aus familiärer Bande entstanden.“

Julius Siebert, SPD-Ortsvereinvorsitzender

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