Wo Oberkochens neues Herz schlägt

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Die Bildkombo zeigt einige Beispiele, wie die Stadt Oberkochen den Kocher inmitten ihres Ortes erlebbar gemacht hat.

Was innerhalb von 14 Monaten zwischen der katholischen Kirche Sankt Peter und Paul sowie der ehemaligen evangelischen Kirche – heute Stadtbibliothek – entstanden ist.

Oberkochen

Einen neuen Platz im Herzen der Innenstadt hat die Stadt Oberkochen innerhalb von 14 Monaten Bauzeit geschaffen. Die "Neue Mitte" kann sich sehen lassen und ist seit dieser Woche für die Öffentlichkeit freigegeben. Innerhalb von weniger Tage schon ist sie zum Anziehungspunkt für kleine und große Besucher geworden.

"Wir haben mit dem zentralen Platz die Innenstadt aufgewertet und werden uns in den nächsten Jahren um die umliegenden Gebäude, insbesondere auf der gegenüberliegenden Straßenseite, kümmern", sagte Bürgermeister Peter Traub bei der Besichtigung.

Über drei Millionen investiert

Bei der "Neuen Mitte", so Traub, haben der Gemeinderat und die Stadtverwaltung mit Stadtbaumeister Johannes Thalheimer sowie die Planer, Architekten und Baufirmen gemeinsam Hervorragendes geleistet. Auch die Einbindung der angrenzenden Bereiche der katholischen Kirche und des Mühlenareals sei gut gelungen.

Für 3,2 Millionen Euro hat die Stadt in den 1100 Quadratmeter großen multifunktionalen Platz mit Erholungscharakter gesteckt. Das Kocherufer wurde erlebbar gemacht mit Spielgeräten, Lern-Elementen sowie Sitzmöglichkeiten mit großem Sonnensegel.

Auf dem Platz wurden ein großes Wasserfontänenfeld mit einer 41 Tonnen schweren Pumpenkammer, fünf tonnenschwere Senkelektranten für die Strom- und Wasserversorgung bei Veranstaltungen, sowie Hülsen für die neun großformatigen Sonnenschirme und für einen Weihnachtsbaum integriert. Bäume wurden gepflanzt, müssen aber noch ein paar Jahre wachsen, um als echte Schattenspender zu dienen.

"Auch die eingesäten Flächen, die bisher noch braun und kahl aussehen, werden in den nächsten Wochen und Monaten bepflanzt und etwas mehr Farbe in die ‘Neue Mitte' bringen", teilt die Stadtverwaltung mit. Aktuell stehen kleinere Restarbeiten an.

Zudem wird in Kürze das Mögglinger "Ständle" aufgestellt werden, das ursprünglich für die Remstalgartenschau gebaut wurde und künftig sein neues Domizil in Oberkochen auf der "Neuen Mitte" haben wird. Und schließlich soll in Zukunft auch der Wochenmarkt das neue Zentrum beleben.

Den krönenden Schlusspunkt bildet dann demnächst die Illumination der katholischen Kirche, der Stadtbibliothek und der Scheerer-Mühle, die in den kommenden Wochen installiert und die "Neue Mitte" auch in den Abend- und Nachtstunden "ins rechte Licht rücken" wird.

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