Zehn „bezahlbare“ Wohnungen entstehen im Heckenrosenweg

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Im Blickpunkt der Stadt Oberkochen: der Heckenrosenweg. Hier werden 2022 zehn mietpreisgebundene Wohnungen für einkommensschwache Familien und Personen gebaut.
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Oberkochen will den sozialen Wohnungsbau weiter voranbringen. Hintergrund ist ein Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion, der nun Konkretes bringt.

Oberkochen.

Der Bau von Wohnungen, vor allem bezahlbaren Wohnungen, ist seit einigen Jahren wieder in den Fokus der öffentlichen Daseinsvorsorge gerückt. In Oberkochen wurde dies frühzeitig erkannt, indem die Stadtwerke Oberkochen GmbH als städtische Tochter bereits 2015 mit der Aufgabe „Wohnungsbau“ betraut worden war und von der Stadt finanziell für dieses Segment finanziell ausgestattet wurde. Bis heute hat die Gesellschaft insgesamt 36 Wohneinheiten mit finanzieller Unterstützung der Stadt gebaut.

Bereits vor einem Jahr hatte die SPD-Fraktion im Gemeinderat einen Antrag zur „Beschaffung von bezahlbarem Wohnraum“ gestellt. Dabei ging es darum, dass bei Neubau von öffentlich geschaffenem und privatem Geschosswohnungsbau ein Anteil von 20 Prozent mietpreisgebundener Wohnungen angestrebt werden soll.

Das neue Projekt der Stadtwerke

In Oberkochen soll der Bau von Wohnungen durch die Stadtwerke weiter forciert werden. Nächstes Projekt ist der Abbruch und Neubau des Gebäudes im Heckenrosenweg 1. Dieses soll, gemäß dem SPD-Antrag, dem sozialen Wohnungsbau dienen. Im Klartext: Es werden zehn mietpreisgebundene Wohnungen für einkommensschwache Familien und Personen gebaut. Wie Stadt und Stadtwerke mitteilen, soll das Gebäude im Heckenrosenweg im kommenden Jahr abgerissen werden. Für den Abbruch und erste Planungen sind im Haushalt 2022 250.000 Euro vorgesehen.

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