Zeiss kann Mitarbeiter impfen

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Carl Zeiss

Die Carl Zeiss AG (Medizintechnik) in Oberkochen/Aalen gehört zu den zwölf Unternehmen.

Oberkochen. Zwölf weitere Modellprojekte in ganz Baden-Württemberg für Impfen in Betrieben stehen fest Minister Manne Lucha: „Engagement der Wirtschaft ist beeindruckend / Impfungen in Betrieben nehmen Fahrt auf“. Zwölf weitere Betriebe im Land können voraussichtlich ab Mitte Mai einen Teil ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter impfen. In Absprache mit den Industrie und Handelskammern (IHK) hat das Ministerium für Soziales und Integration weitere Modellprojekte ausgewählt – eines aus jedem IHK-Bezirk. Die Unternehmen gehören allesamt zur sogenannten kritischen Infrastruktur. Dazu gehört auch die Carl Zeiss AG (Medizintechnik) in Oberkochen/Aalen (IHK Ostwürttemberg).

„Das Engagement der Wirtschaft ist wirklich beeindruckend. Noch fehlt uns leider der notwendige Impfstoff und die Voraussetzungen des Bundes, damit die Impfungen durch die Betriebsärztinnen und -ärzte richtig anlaufen können. Nichtsdestotrotz wollen wir in Baden-Württemberg jetzt mit weiteren zwölf Modellprojekten an den Start gehen, sodass wir bestmöglich vorbereitet sind“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. „Natürlich fiel die Auswahl der Unternehmen sehr schwer. Wichtig war uns vor allem, dass wir verschiedene Branchen und Unternehmen im ganzen Land berücksichtigen, sodass die Erfahrungen aus den Modellprojekten möglichst vielfältig und in der Fläche vorhanden sind.“ 

Bund muss Regelungen für Impfstofflieferungen treffen

Bund muss Regelungen für Impfstofflieferungen an Betriebsärzte treffen Anlässlich der Modellprojekte sollen offene Fragen zum Impfen in Betrieben geklärt werden. Die entsprechenden Unternehmen erhalten dafür Impfstoff aus dem Kontingent des Landes – jeweils über ein nahe gelegenes Impfzentrum. Auch deshalb ist nur eine begrenzte Zahl von Modellprojekten möglich, da die Impfzentren den Impfstoff selbst sehr effektiv verimpfen. Bei der bisher von den Herstellern und vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffmenge  arbeiten auch die meisten Impfzentren des Landes noch nicht unter Volllast. 

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