Zeiten künftig papierlos erfassbar

Oberkochen beschafft eine neue Zeiterfassung fürs Rathaus und die Außenstellen.

Oberkochen  Neue Zeiterfassung, neue Software, neue Erfassungsgeräte. Der Verwaltungsausschuss hat beschlossen, eine neue Zeiterfassungsanlage bei der Firma IVS Zeit und  Sicherheit GmbH zum Preis von 29552 Euro zu beschaffen. Entsprechende Finanzmittel sind im Haushaltsplan bereitgestellt. Der Leiter des Amts für Zentrale Angelegenheiten Jürgen Rühle und Andreas Kopp, Leiter Personalwesen, informierten den Ausschuss über die Hintergründe. Die Mitarbeiter im Rathaus wiesen ihre geleistete Arbeitszeit seit über dreißig Jahren mit Hilfe einer sogenannten Stempeluhr nach. Wurden anfangs eher mechanische Lösungen verwendet, erfolge  seit 2011 die Zeiterfassung mit der Software „Zeuss 3“ der Firma IVS Sicherheit GmbH in Trossingen, erklärte Andreas Kopp. IVS habe der Verwaltung im Frühjahr 2021 mitgeteilt, dass die eingesetzte Software  gegen Ende des Jahres nicht mehr unterstützt werde. Gleichzeitig wurde eine modernere Lösung mit dem Namen „Zeus experience“ angeboten. Rühle und Kopp beschrieben die Vorteile damit, dass das Angebot neben einer komplett überarbeiteten Software auch die Möglichkeit einer Personaleinsatzplanung mit Schichtdienstdarstellung sowie ein komplettes Workflow-Management  beinhalte, mit dem papierlos Fehlzeiten und Buchungen korrigiert werden könnten. Ebenfalls sei vorgesehen, die Urlaubsplanung und –genehmigung  künftig digital abzubilden und abzuwickeln. Alle Außenstellen sollen ins neue System integriert werden außer dem Bauhof, der in zwei bis drei Jahren dran sei, erklärte Rühle. Auf Nachfrage von Martin Balle sagte Rühle, dass zirka 130 Mitarbeiter betroffen seien. Auch die S.O.F.A. (Facility Management) werde ein Zeiterfassungssystem installieren, allerdings mit einem anderen Anbieter. Ob eine Bedienung von zu Hause möglich sei, wollte Uwe Marianek wissen. Fürs Home-Office sei eine Zeiterfassung über eine App möglich, erklärte Andreas Kopp. In jeder städtischen Einrichtung soll ein entsprechendes Terminal installiert werden. „Eine gute Sache, wir haben damit bei der Polizei positive Erfahrungen gemacht nicht zuletzt wegen der Transparenz für die Mitarbeiter gemacht“, urteilte Robert Ness. Der Verwaltungsausschuss gab einstimmig grünes Licht. ls

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