Zeitgerecht und genau im Kostenplan

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Die Baustelle des Dreißental-Schulzentrums ist im Zeit- und Kostenplan: unter anderem hat die Stadt Oberkochen die Gemeinschaftsschule um Klassen- und Fachräume erweitert, baut eine Mensa an und saniert bestehende Gebäude.

Die Bautätigkeiten am Dreißental-Schulzentrum in Oberkochen laufen auf vollen Touren. Jetzt läuft der zweite Bauabschnitt.

Oberkochen

Für das Schulzentrum, Mensa, Schülerhort und den Neubau der Dreißentalhalle wird die Stadt insgesamt rund 26 Millionen Euro investieren. Hinzu kommen mindestens fünf Millionen Euro für die Sanierung der Tiersteinschule, die künftig das Domizil der Musikschule Oberkochen-Königsbronn und des sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums (SBBZ) der Sonnenbergschule wird.

Die umfassende Schulentwicklungsplanung hatte der Gemeinderat bereits im April 2017 beschlossen.

Der Zeitplan wurde durch das Architekturbüro act aus Rainau bislang für die Baumaßnahmen im Dreißental genau eingehalten, bei den Kosten liegt man sogar unter der geplanten Veranschlagung.

Insgesamt umfasst der Plan die Erweiterung der Gemeinschaftsschule um Klassen- und Fachräume, den Bau einer Mensa, die Sanierung des sogenannten „Backsteingebäudes“ als bisherigem Domizil der Musikschule und künftigem Domizil von vier Hortgruppen sowie den Neubau der Dreißentalhalle als Schulsport- und Veranstaltungshalle.

Der Brandschutz ist Thema im zweiten Bauabschnitt

Der Neubau und die Erweiterung der Dreißentalschule im ersten Bauabschnitt ist fertig. Im jetzt laufenden zweiten Bauabschnitt, der Ende 2021 abgeschlossen sein soll, geht es schwerpunktmäßig um den Ausbau des Ganztagesbereichs und um den Brandschutz.

Das Dachgeschoss im Bestandsgebäude wird ausgebaut und das Treppenhaus umgebaut, so dass das Dachgeschoss erschlossen werden kann. Gleichzeitig werden die brandschutztechnischen Anlagen ertüchtigt. Die östliche Dachfläche wird geöffnet und zwei großzügige Gauben eingebaut.

Auf der westlichen Gebäudeseite werden die Räumlichkeiten durch den Anbau ergänzt, der sich mit einem Satteldach als Quergiebel an das Hauptdach anfügt. Hier entsteht ein Ganztagesbereich mit Projekträumen und einem Internet-Café sowie ein überdachter Pausenhof im Erdgeschoss.

Ebenfalls umgebaut wird im zweiten Bauabschnitt der Verwaltungstrakt. Hierbei werden sämtliche Installationen für das Datennetzwerk gefasst und im Keller in einen zentralen Serverraum verlegt. Die Raumaufteilung der Verwaltung wird dahingehend geändert, dass die erste Anlaufstelle das Sekretariat sein wird.

Die alte Küchenzeile im Lehrerzimmer wird ausgebaut und durch eine Teeküche im angrenzenden Nebenraum ersetzt. Ferner stehen die Arbeiten an den Außenanlagen im südöstlichen Teil mit dem Wegebau sowie dem Anlegen von Grünflächen und Pflanzungen ins Haus.

Der Umzug der Tiersteinschule in die Dreißentalschule ist noch in diesem Herbst, zwischen dem 1. und dem 15. September geplant. Lothar Schell

Fit für das

Ein Motto, im Schulleitbild

Grund- und Gemeinschaftsschule für die Region

Zum Schuljahr 2017/2018 wurde die Tiersteinschule mit der Dreißentalschule organisatorisch unter einer gemeinsamen Schulleitung zusammengelegt. Seitdem haben die Eltern und Schülerinnen und Schüler der Schule zentrale Ansprechpartner in schulischen Fragen.

Offiziell wird die Tiersteinschule als Außenstelle der Dreißentalschule geführt.

Die Dreißentalschule gehört zu den 43 Starterschulen in Baden-Württemberg und hat in der Zwischenzeit eine mehrjährige Erfahrung in der Umsetzung der Konzeption der Gemeinschaftsschule. Zudem ist die Dreißentalschule seit September 2014 Leuchtturmschule. Nur 16 Schulen dürfen in Baden-Württemberg diesen Titel führen. Die Schule nimmt am Projekt Unternehmerführerschein der Steinbeis-Stiftung und des Wirtschaftsministeriums teil.

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