Zeitverzug beim Großprojekt?

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Der Bau des Sportzentrums verzögert sich.
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Beim Freizeitbad mit Sporthalle im Gewann „Schwörz“ werden die Zügel angezogen. Welche Schwierigkeiten es aktuell gibt.

Oberkochen

Geplant ist, dass das 38 Millionen Euro teure Projekt mit Freizeitbad und dreiteiliger Sporthalle Mitte 2023 eingeweiht werden soll. Ob dieser Zeitpunkt eingehalten werden kann, ist derzeit etwas vage.

Leider laufe es im aktuellen vierten Ausschreibungsblock mit zehn Gewerken und einem Gesamtvergabebudget von zwei Millionen Euro netto nicht ganz rund, so Stadtbaumeister Johannes Thalheimer auf Nachfrage dieser Zeitung.

Kaum bis keine Angebote

Es habe zur Submission bei machen Gewerken wenige bis teilweise keine Angebote gegeben und immer mehr Gewerke müssten nochmals in einem beschränkten oder gar freihändigen Verfahren ausgeschrieben werden. „Gut, dass wir Stand heute noch Luft haben, so können wir problemlos das eine oder andere Gewerk noch einmal auf den Markt bringen“, so der Stadtbaumeister.

Projektleitung, Architekten und Bauherr akquirierten derzeit bei allen bekannten regionalen Unternehmen. „Wir hoffen, dass wir einen kleinen Wettbewerb zusammenbekommen“, fügt Thalheimer hinzu.

Viele Baufirmen seien infolge der aktuellen politischen Situation spürbar verunsichert.

Kombi aus Halle und Bad

Auf Luftbildern sind die Konturen der künftigen Bauwerke schon erkennbar. Zum einen die frisch betonierte Bodenplatte der Sporthalle, zum anderen kann man bereits gut die beiden Becken und den künftigen Umkleidebereich des Freizeitbads erkennen. ⋌

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