Zustimmung für Zeiss-Bauvorhaben

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Trotz einiger Abweichungen von den gültigen Festsetzungen gab es grünes Licht. Worum es geht

Oberkochen Die Carl Zeiss Grundstücks GmbH als Bauherrin beabsichtigt, die sich im Bau befindende Produktionshalle (Halle 9) in der Rudolf-Eber-Straße 2 mit angrenzenden Logistik-, Service- und Nebenbetriebsflächen verändert auszuführen. Das Bauvorhaben widerspricht den Festsetzungen des Bebauungsplans, da die Gebäudehöhe in Teilbereichen auf 24,4 Meter angehoben werden soll, während diese auf maximal vierzehn Meter begrenzt ist. Im Rahmen der Vorabmaßnahme „Erdabtrag“ wurde das Baugrundstück um 5,60 Meter abgesenkt, um die Anpassung an die Hallen vier und fünf zu erreichen. Es blieb eine Überschreitung in Teilbereichen des Gebäudes um 4,88 Meter. Der Technische Ausschuss gab einstimmig grünes Licht. Auch beim zweiten Bauvorhaben, der Erhöhung und Erweiterung eines Werkzauns zur Verbesserung des Werkschutzes gab es Abweichungen. Durch die filigrane Gestaltung der Zaunerhöhung könne die Abweichung vom Bebauungsplan zur Gestaltung der Außenanlage mitgetragen, hieß es seitens der Verwaltung. Der Technische Ausschuss folgte einstimmig dem Verwaltungsvorschlag. Auch für einen weiteren Hallenbau (3.3) in der Rudolf-Eber-Straße wurde das Einvernehmen erteilt. Hier ist die zulässige Gesamthöhe von zwanzig Meter um 2,40 Meter überschritten. „Nacharbeiten“ muss ein Bauherr in Bezug des Neubaus eines Garagengebäudes und Aufstockung mit einer Wohnung im Hainbuchenweg. Während die Nachverdichtung von Bürgermeister Peter Traub begrüßt wurde, weil in Oberkochen Wohnraum fehle, wurde das geplante Flachdach nicht genehmigt. Die Bauvorschrift verlange bei Hauptgebäuden ein Satteldach oder ein geneigtes Dach, dem geplanten Flachdach versagte der Ausschuss das Einvernehmen.

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