Beliebte Messe in neuer Version uraufgeführt

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Erstaufführung der Messe Breve Nr.7 des Chores der Marienkirche, am Ostersonntag.

Der Chor der Marienkirche Aalen hat in den vergangenen drei Jahrzehnten etliche große Orchestermessen zur Aalener Erstaufführung gebracht, darunter die „Ungarische Krönungsmesse“ von Franz Liszt. Auch für den diesjährigen Osterfestgottesdienst hatte sich Chordirektor Ralph Häcker wieder etwas Besonderes einfallen lassen: Die beliebte „Messe brève Nr.

7 aux chapelles“ von Charles Gounod erklang erstmals in der 2017 erschienenen Fassung für gemischten Chor und Streichorchester von Richard Rudolf Klein. Durch den Streicherklang wirkt die im Original nur von der Orgel begleitete Messe noch farbiger. Vor allem das „Agnus Dei“ mit der eindringlichen Friedensbitte „Dona nobis pacem“ (gib uns Frieden) hinterließ einen starken Eindruck. Aber auch im strahlenden „Gloria“ wurde die Osterbotschaft spürbar. Der Chor überzeugte durch klare Artikulation, lange Phrasierungsbögen und große dynamische Bandbreite. Auf dem Programm des Festgottesdienstes standen außerdem die „Air“ von Johann Sebastian Bach, das „Ave verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart und das „Halleluja“ aus dem Oratorium „Messias“ von Georg Friedrich Händel. Teresa Nar (Orgel) spielte zum Abschluss die Toccata G-Dur von Théodore Dubois, einem Landsmann von Charles Gounod. Foto: Oliver Giers

Erstaufführung der Messe Breve Nr.7 des Chores der Marienkirche, am Ostersonntag.

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