Das OJO meldet sich fulminant zurück

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Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit der Gregor Hübers Violinenspiel.
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Die Bigband verschmelzt mit der Violine des Gastmusikers Gregor Hübner zu einem Klangspektakel. Womit die Musikerinnen und Musiker ihre Zuhörerschaft beeindruckten.

Ellwangen

Das Ostalb Jazz Orchestra (OJO) hat wieder Fahrt aufgenommen: Nachdem die Corona-Pandemie 2020 alle drei geplanten Auftritte verhindert hatte und auch 2021 kein großes Konzert möglich war, trat das Ensemble nun endlich wieder auf die Bühne – vor über 400 Zuhörern in der ausverkauften Aula des Peutinger Gymnasiums.

„Erwarten sie viel“, legte Moderator Thomas Frindt eingangs die Messlatte hoch, die man gemeinsam mit Violinist Gregor Hübner nehmen wollte. „Dieses Projekt startet mit zwei Jahren und zwei Minuten Verspätung“, sagte Frindt mit Blick auf das ausgefallene Konzert 2020. „Ich habe schon jetzt Vorfreude auf 2023“, bekannte Bürgermeister Volker Grab. Und um es vorwegzunehmen: Das OJO lieferte souverän und spielfreudig und nahm mit viel Schwung die Latte locker.

Perfekt geführtes Ensemble

Denn das Zusammenspiel zwischen Bigband und Violine setzte spannende neue Reize, die das Ensemble mit der Routine des bekannten Erfolgsrezepts verwob. Hervorragende Solisten, ein von Gerhard Ott perfekt geführtes Bigband-Ensemble und Tanja Gold-Hagel, Norbert Botschek, Brady Swenson und Karin Ott als Sängerinnen und Sänger in wechselnder Besetzung: Das ist die Basis, die mit „Sweet Lucy“ süß eröffnet wurde und sich nach über zwei Stunden Konzerterlebnis mit „Sweet Georgia Brown“ ebenso süß verabschieden wollte. Ohne Zugaben ließen die begeisterten Gäste „ihr“ OJO nach der langen Zeit aber nicht gehen, weshalb mit viel Applaus und swingenden Tanzeinlagen auch noch „I’m So Excited“ gemeinsam genossen wurde.

Dazwischen packte das OJO vierzehn weitere Arrangements von bekannteren und weniger bekannten Jazzstücken, soulig, groovig, funkig. Und immer wieder überraschend mit der markanten Violinnote von Gregor Hübner.

Weltaufführung auf der Ostalb

Dessen ganze Klasse wurde nach der Pause deutlich, als das OJO das von ihm komponierte „Konzert für Violine und Big Band“ spielte. Diese „Welturaufführung“, so Frindt, berichtete im ersten Satz aus dem Leben des Jazzers „Samy“. In Satz zwei entlockte Hübner seinem Instrument gezupft, gestreichelt und geklopft sphärische Klänge, die er mittels Loops zu einem fulminanten Soloviolinen-Stück arrangierte. Noch moderner wurde es im dritten Satz „Born in Brooklyn“. Disharmonisch, schräg, fordernd – und ein gigantisches Klangerlebnis, das dem ganzen Projekt die Krone aufsetzte.

Das Ostalb Jazz Orchestra zeigte: es ist immer bereit, sich weiterzuentwickeln, Neues zu entdecken und sich immer wieder neu zu erfinden. Dank der Kontakte in die Profi-Musiker-Welt kommt so New-Yorker-Großstadt-Flair auf die beschauliche Ostalb.

Oder wie im Falle des Violinisten Gregor Hübner vom Konzert mit dem Sirius Quartett aus der Carnegie Hall ins Ellwanger Peutinger Gymnasium. Da darf wahrlich schon auf 2023 gespannt sein.

Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit der Gregor Hübers Violinenspiel.
Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit der Gregor Hübers Violinenspiel.
Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit der Gregor Hübers Violinenspiel.
Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit der Gregor Hübers Violinenspiel.
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Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit der Gregor Hübers Violinenspiel.
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Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit Gregor Hübers Violinenspiel.
Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit der Gregor Hübers Violinenspiel.
Das Ostalb Jazz Orchestra hat sich nach langer Zwangspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit fast drei Stunden packendem Big-Band-Jazz und der Verschmelzung mit der Gregor Hübers Violinenspiel.

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