Die Geislinger Schuldiktate von Schubart

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Geislingen von Osten her

Aalen. Die Geislinger Schuldiktate von Christian Friedrich Daniel Schubart sind Thema eines Vortrags, den der Tübinger Germanist Dr. Stefan Knödler am Donnerstag, 6. Oktober, in Geislingen hält. Dazu laden die Schubart-Gesellschaft und die Stadt Geislingen um 19 Uhr in die Galerie im Alten Bau (Moltkestraße 11, 73312 Geislingen/Steige) ein. Zu den bedeutenden Stationen des Lebens des schwäbischen Dichters, Komponisten und Publizisten Christian Friedrich Daniel Schubart (1739–1791) zählt auch Geislingen, wo er zwischen 1763 und 1769 wirkte, heiratete und eine Familie gründete.

Zwar war Schubart eher widerwillig als Adjunkt (Hilfslehrer) nach Geislingen gezogen, doch sind dort seine Anfänge als Literat und Journalist zu verorten. Bei den sogenannten „Geislinger Schuldiktaten“ handelt es sich um beißend und provokant formulierte Musterbriefe, die Kinder in die Kunst des Briefstellens unterweisen sollten, Schubart zugleich aber als Ventil dienten, um seinen Frust über die von ihm empfundene geistige Enge in Geislingen auszudrücken. Eintritt: 8 Euro; 5 Euro f. Mitglieder der Schubart-Gesellschaft.

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