Diese Stücke spielt das Landestheater Dinkelsbühl

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Pension Schöller - ein Schwank in drei Akten: Dieses Stück haben die Mitglieder des Landestheaters Dinkelsbühl im vergangenen Jahr aufgeführt.Ì

Das Programm für die Sommerfestspiele in Dinkelsbühl steht fest. Der Kartenvorverkauf startet am 22. November. Diese Stücke werden gezeigt.

Dinkelsbühl. Robin Hood, Monsieur Claude und seine Töchter, eine Musicalgala und mehr: Das ist das Programm der Sommerfestspiele 2022 des Landestheaters Dinkelsbühl auf der Freilichtbühne.

Robin Hood: Robin Hood ist ein großartiger Bogenschütze. Zusammen mit ein paar weniger kampferprobten Freunden lebt er im Wald, im Sherwood Forest. Sie jagen gemeinsam. Sie wollen den Reichen nehmen und den Armen geben. Denn der böse Sheriff von Nottingham fordert riesige Steuern und Abgaben. Diese Ungerechtigkeit kann Robin nicht erdulden. Doch da begegnet er Marian, einer bezaubernden Lady. Und auch der Sheriff ist von Marian fasziniert. Robin schwört seine Freunde zum Kampf gegen den Sheriff ein! Da tritt eine weitere Frau auf, Little John. Pfeil und Bogen beherrscht sie ebenso gut wie Robin. Ist sie vielleicht diejenige, die seiner Bande bisher gefehlt hat? Ein „besserer Mann“?

Monsieur Claude und seine Töchter: Claude und Marie Verneuil aus Chinon sind stolze Eltern von vier erwachsenen Töchtern.
Zum Leidwesen von Claude, einem Notar und bekennenden konservativen Gaullisten, heirateten drei seiner Töchter keine katholischen Franzosen. Die älteste Tochter Odile ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann David liiert, Isabelle hat sich mit dem algerischstämmigen muslimischen Rechtsanwalt Rachid vermählt, und Ségolène ist Ehefrau des chinesischstämmigen Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung, doch noch einen standesgemäßen Schwiegersohn zu bekommen, ruht nun auf der jüngsten Tochter Laure. Als Laure verkündet, den katholischen Schauspieler Charles zu heiraten, ist die Freude groß – und die Enttäuschung noch größer, als sich herausstellt, dass dieser von der Elfenbeinküste stammt … Konflikte sind vorprogrammiert und auch der Schwiegervater in spe stellt sich als Pendant zu Claude heraus. Ob die Hochzeit wohl trotz Querelen und Vorurteilen stattfinden kann?

Ich will Spaß! Oder Wo bitte ist die Fernbedienung: In „Ich will Spaß! Oder wo bitte ist die Fernbedienung“ begleiten wir die (west-) deutsche Durchschnittsfamilie Wöhlermann durch das Jahrzehnt der Popper und Punks, des Zauberwürfels und Walkmans, der Karottenjeans und Netzhemden! Dekadent und langweilig, schrill und penetrant, zwischen Kaltem Krieg und Atomkraft-Nein-Danke, mit neuen Helden wie Steffi und Boris, Luke Skywalker und Michael Jackson - das waren die 80er Jahre.
Mutter Gisela versucht sich emanzipiert als Avon-Beraterin, Vater Erwin ist midlife-genervt und arbeitet nach Feierabend an scheinbar sinnlosen Erfindungen, Tochter Petra liebt den Punk-Look und Sohn Sven ist zum Popper mutiert. Die Familie hat sich nicht mehr viel zu sagen, bis eines Tages das alles beherrschende Requisit verschwindet: die Fernbedienung! Als Sohn Sven darüber hinaus von einem flippigen TV-Moderator zu einem Fernsehcasting eingeladen wird, ist das Chaos perfekt. Musikalisch angereichert wird die Komödie von einer Live Band.

Musical-Gala „Best of Musical“: Kein Genre weiß mehr zu verzaubern als das Musical. Ernste Geschichten, romantische Liebesgeschichten, historische Ereignisse – all dies vermag das Musical mit Musik zu vermitteln. Tragische wie auch humorvolle Stoffe werden von einem breiten musikalischen Spektrum von Pop- über Tanzmusik, bis Jazz, Swing, Soul und Rock’n’Roll abgedeckt. Auf die Bühne kommen Hits des vergangenen Festspielsommers des Landestheaters – mit „Jesus Christ Superstar“ über „Blues Brothers“, „ABBA“, „Hair“ und „Rocky Horror Show“ werden eigens für die Sommerfestspiele engagierte Musical-Gäste das Dinkelsbühler Publikum mitreißen.

„Geplant ist, so Corona es zulässt, wieder vor vollen Zuschauerreihen zu spielen“, sagt Intendant Peter Cahn. Er ist optimistisch, dass im kommenden Sommer wieder mehr möglich ist. Und auch Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer zeigt sich zuversichtlich. „Als OB freue ich mich riesig auf den Theatersommer 2022. In unserer Kulturstadt nimmt unser Landestheater einen hervorragenden Platz ein. Es ist Treff-, Unterhaltungs- und Sprechraum für unsere Bürgerschaft.“
Als Schirmherr für die Sommerfestspiele wurde der Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Bernd Sibler, gewonnen.

Der Vorverkauf startet am Montag, 22. November. Infos online: www.landestheater-dinkelsbuehl.de.

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