Ein Abend mit Robbies Songs

+
Philipp Lang und die Coldfield Big Band
  • schließen

Wie der Sänger Philipp Lang und die Coldfield Big Band die Songs von Robbie Williams „Swing When You're Winning“ auf die Bühne bringt.

Philipp Lang und die Coldfield Big Band
Philipp Lang und die Coldfield Big Band
Philipp Lang und die Coldfield Big Band
Philipp Lang und die Coldfield Big Band
Philipp Lang und die Coldfield Big Band
Philipp Lang und die Coldfield Big Band
Philipp Lang und die Coldfield Big Band
Philipp Lang und die Coldfield Big Band

Aalen

Unverdrossen. Mit viel Engagement und Leidenschaft. So haben sich am Samstagabend Philipp Lang und die Coldfield Big Band auf der Bühne der Stadthalle Aalen präsentiert. Auch wenn mit gerade mal rund 100 Gästen sehr viel Luft im kleinen Saal war - die, die gekommen waren, gingen bei „Album „Swing When You’re Winning“ “ enthusiastisch mit. Die besten Songs nicht nur der Swing-Alben von Robbie Williams standen dabei auf dem Programm. Präsentiert von einem duzend Musikerinnen und Musiker - viele aus der Region - und Philipp Lang als charismatischen Frontmann.

Der ist erst einmal nicht zu sehen, als es losgeht. Eine Stimme aus dem Off kündigt Robbie Williams an - nachdem seine bisherigen Leistungen gewürdigt werden. Auch die schlechten. Dann aber tritt Lang mit dynamischen Schritten über die Showtreppe inmitten der Bühne vors Publikum. Lacht die lichten Reihen weg - „das ist in diesen Zeiten eben so“ - und freut sich über die, die gekommen sind.

Kinder des Musicals

Dann geht es los - „Mack The Knife“,, „Straighten up an fly right“ - Lang hat Smooth in der Stimme, klingt tatsächlich ein wenig wie Robbie Williams, wenn auch mit hellerer Stimme - und holt ihn mitunter zumindest im Vergleich zu seiner letzten „Wetten dass?“-Live Performance auch durchaus mal ein. Bei „Feel“ allerdings wiederum kann Lang nicht so ganz bestehen - Schwamm drüber, das Programm ist eine Premiere. Da holpert es manchmal eben ein wenig. Als beim Duett „Something Stupid“ Pauline Sell nur teilweise zu hören ist, erweist sich Lang als absoluter Bühnenprofi und spricht die Panne offen an: „Wir haben sie zwischendurch ganz gut gehört“, sagt er. Später wird der Song noch einmal mit funktionierendem Mikro nachgeholt. Diesmal klappt's.

Pauline Sell ist wie Lang ein Kind des Musicals, ebenso ihre Kollegin Bengisu Özmeric, die später bei „Kids“ ebenfalls singen wird. Hauptaufgabe der beiden ist es allerdings, Lang immer wieder tänzerisch zu flankieren. Das wirkt auf der großen Bühne mitunter zwar etwas verloren, doch das Publikum honoriert auch diese Leistung mit viel Applaus. Talent als Sänger und Show-Entertainer beweist auch der Gmünder Posaunist Valentin Sachsenmaier, der bei „Me and My Shadow“ ganz wörtlich in die Fußstapfen des Sängers tritt. Und sich danach unter Jubel wieder in die Reihen der siebenköpfigen Big Band zurückzieht. Deren Arrangements und die der Rockband samt E-Gitarre, Bass, Piano und Drums passen perfekt zur Show - angeleitet durch den Gmünder Trompeter Michael Stegmaier und dem Posaunisten Christian Wolf aus Waldstetten.

Nach der Pause bleiben viele im Publikum einfach stehen. Wiegen sich im Takt zu „Angels“ und beleuchten den Saal mit den Handytaschenlampen. Zwei Zugaben erkämpfen sich die Robbie-Fans nicht allzu schwer. Die letzte „My Way“. Philipp Lang gelingt es, den Zauber dieses Liedes wunderbar zu transportieren. Sein Weg auf Robbie Williams Spuren - er funktioniert.

Das Programm ist noch einmal am So., 11. Dezember, 19 Uhr, im Konzerthaus Heidenheim zu sehen.

Philipp Lang und die Coldfield Big Band mit „„Swing When You’re Winning“. Foto: Holger Bewersdorf

Zurück zur Übersicht: Ostalb-Kultur

Kommentare