Halsbrecherische Akrobatik, Musik und Comedy zur zarten Maispoularde 

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Neues Programm im Palazzo Spiegelpalast.
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Im Spiegelpalast hat nach der Pandemie wieder das Palazzo-Team aufgetischt. Diesmal unter dem Titel „Ladies first“.

Neues Programm "Ladies First" im Stuttgarter Spiegelpalast "Palazzo".
Neues Programm "Ladies First" im Stuttgarter Spiegelpalast "Palazzo".
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Neues Programm "Ladies First" im Stuttgarter Spiegelpalast "Palazzo".
Neues Programm "Ladies First" im Stuttgarter Spiegelpalast "Palazzo".
Neues Programm "Ladies First" im Stuttgarter Spiegelpalast "Palazzo".
Neues Programm im Palazzo-Spiegelpalast.
Neues Programm im Palazzo-Spiegelpalast.
Neues Programm im Palazzo-Spiegelpalast.
Neues Programm im Palazzo-Spiegelpalast.

Stuttgart. Halsbrecherische Akrobatik von Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt, Livemusik und leicht verdauliche Gags im Zwischengang - Varieté der besonderen Art konnten bisher Gäste des Stuttgarter Palazzos erleben. Und können es nach der Pandemie wieder. Vergangene Woche war Premiere. Mit einem Programm, das versucht, mit der Zeit zu gehen. „Ladies first“ so der Titel. Tatsächlich standen diesmal besonders viele Künstlerinnen im Rampenlicht der Show. Die Idee, dem Neuen Raum zu geben, gehört von jeher zum Varieté. Diversität ebenso. Ein Zeichen für diese setzt diesmal beispielsweise LJ Marles aus London. Der Akrobat, der bereits mit Helene Fischer tourte, zeigt, dass er auch in hochhackigen Lackstiefeln an seinen zwei „tension straps“ absolute Kontrolle über seinen Körper hat. Oder die Australierin Anna Fisher, die am Ende spielerisch fünf Hulo-Hoop-Reifen über ihren kraftvollen Körper dirigiert - einem Körper, der den bisherigen Idealen des Showbiz nicht mehr haarscharf entspricht. Eine Performance, die besonders viel Applaus bekommt. Mit ihrem furiosen Umgang am Fangstuhl raubt das Duo Morosof aus Lateinamerika den Atem, aus Deutschland und Frankreich Angélique und Katherina am Trapez auf engstem Raum: kaum auszudenken, wenn eine der beiden mitten auf einem der Tische landet. Doch es geht alles gut. Die zarte Maispoulardenbrust an Kürbisgnocchi, Linsencurry und Jus mit orientalischen Gewürzen aus der Küche des Drei-Sterne-Kochs Harald Wohlfahrts schmeckt danach nochmal besser.Durch die Show leitet die Sängerin Miss Frisky aus Großbritannien. Laut, schrill, aber auch eine bemerkenswerte Jukebox, wenn es darum geht, auf Zuschauerwunsch „Like a Virgin“ etwa in einer AC/DC-Version zu performen. Ihr zur Seite stehen die Comedians Lex Deux De Pique aus Kanada mit kurzweiligen, wenn auch konventionellem Gags. Die Sidewalkers sind eine Live-Band, die unaufgeregt agiert und Sängerin Bella Nugent viel Raum lassen. Und ihr brüchiges „Both sides, now“ geht sicher nicht nur den „Ladies“ unter die Haut. 

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