Impressionen von der Ostalb

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Die Künstlerin erklärt OB Thilo Rentschler und Ortsvorsteherin Sabine Kollmann ihre Impressionen von der Ostalb.
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Tanja Niederfeld stellt ihre Werke auf Schloss Fachsenfeld aus. Die Künstlerin ist die erste „Artist-in-Residence“ im Aalener Teilort.

Aalen

Die aus Reutlingen-Betzingen stammende Künstlerin Tanja Niederfeld stellt im Fachsenfelder Schloss ihre neuesten Kunstwerke aus. Holzschnitte, in denen sich die Landschaften der Ostalb widerspiegeln.

Keine groben Schnitte, keine scharfen Linien, auch kein Vis-a-vis mit der Realität. Dafür fein verwobene Linien, in sanfte Farben gehüllte Flächen, die Felder und Wiesen erkennen lassen, Hügel und Berge. Menschenleer, jedoch mit dem gewissen Flair einer Ahnung von mehr. Landschaft sei ein mit Leben zu füllender Raum, und immer auch Heimat – oder Fremde, lässt die Künstlerin wissen.

Wochenlang wanderte sie mit Skizzenblock über die Ostalb, immer auf der Suche nach den besonderen Impressionen, augenfällige wie rätselhafte. Das essenziell Wesentliche habe sie erspürt, deutete bei der Ausstellungseröffnung am Freitagabend Vernissageredner Hermann Schludi, um Tanja Niederfeld zugleich eine hohe Wahrnehmungssensibilität zu bescheinigen. Immer auch mit dem Hintergedanken, dem Betrachter ihrer Kunst nichts vorwegzunehmen oder gar zu beeinflussen. In der Reduzierung ihrer Landschaftsimpressionen ermöglicht sie ein vergnügliches Interpretationsspiel. Eine sich verselbständigende Abstraktion, nennt es Hermann Schludi.

Die Ausstellung im Ökonomiegebäude ist bis zum 12. September zu sehen.

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