Kirchenmusikfestival: Bosch, Brahms und Beethoven

+
Eldbjörg Helsing

Die Cappella Aquileia gastiert am Samstag, 30. Juli, im Schwäbisch Gmünder Heilig-Kreuz-Münster.

Schwäbisch Gmünd. Zwei leidenschaftliche Kompositionen, ein grandioses Orchester, eine bezaubernde Geigenprinzessin aus Norwegen und Dirigent Marcus Bosch versprechen am Samstag, 30. Juli, um 20 Uhr im Heilig-Kreuz-Münster höchsten Musikgenuss. Es gibt noch Karten.

Die Cappella Aquileia gastiert mit Ludwig van Beethovens „7. Sinfonie“ und dem berühmten „Violinkonzert D-Dur“ von Johannes Brahms.

Marcus Bosch konnte für die Aufführung in Schwäbisch Gmünd die junge Geigerin Eldbjørg Hemsing aus Norwegen gewinnen: „Sie ist, wie man aktuell sagt, eine ‚heiße Aktie‘ und ich freue mich sehr, dass sie das Konzert gemeinsam mit uns spielt – es wird auch für uns die erste Begegnung sein“, sagt Bosch.

Debüt Eldbjørg Hemsing

Auf das Debüt mit Eldbjørg Hemsing freuen sich auch die Spitzenmusikerinnen und Spitzenmusiker der Cappella Aquileia Heidenheim, die Marcus Bosch 2011 gründete: „Das Besondere ist, dass die Cappella Aquileia von der ersten Sekunde an ein Orchester war und immer noch ist, in dem man sich sehr gut kennt, wo in einer absolut freundschaftlichen Atmosphäre ‚das Absolute‘ und ‚das Mehr am Möglichen‘ gesucht wird – ohne Kompromisse!“ 2021 wurde die Cappella Aquileia mit dem „Opus Klassik“, sozusagen mit dem „Oskar der Musikszene“, ausgezeichnet.

Internationale Gastspiele stehen daher auf der Tagesordnung des Klangkörpers, umso größer ist Boschs Begeisterung über die Einladung nach Schwäbisch Gmünd: „Ich freue mich sehr, dass ich mit meinem Orchester aus der Nachbarstadt – wo ja Grenzen mehr bedeuten, man spielt ja oft leichter in Paris, als beim Festival in der Nachbarstadt –, dass diese Grenzen eingerissen werden und wir eine musikalische Brücke bauen dürfen.“

Mehr zum Konzert gibt es auf der Festival-Homepage unter www.kirchenmusik-festival.de (Informationen).

 Karten sind erhältlich im i-Punkt am Marktplatz, Telefon (07171) 603-4250, und im Internet unter www.kirchenmusik-festival.de.

Zurück zur Übersicht: Ostalb-Kultur

Kommentare