„Ökozid“ zur Eröffnung der Spielzeit

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Ökozid wird in Schwäbisch Gmünd gezeigt. Foto: Peter Engel

Das Landestheater Tübingen bringt ein brisantes Stück zum Klimawandel mit in den Stadtgarten.

Schwäbisch Gmünd. Die Theater-Reihe des Gmünder Kulturbüros startet mit einem höchst aktuellen und erfolgreichen Bühnenstück in die neue Spielzeit: „Ökozid“ von Andres Veiel und Jutta Doberstein. Gespielt wird am Donnerstag, 20. Oktober, um 20 Uhr im Congress-Centrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd. Zu Gast ist das Landestheater Tübingen. Um 19.15 Uhr gibt es vorab eine Einführung.

Die Szenerie

Der Hintergrund des Stücks: Deutschland im Jahr 2034: Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen. Starke Dürreperioden und Sturmfluten haben ganze Landstriche unbewohnbar gemacht. Die deutsche Regierung wird von Vertretern diverser Umweltorganisationen und Schwellenländer wegen ihres zögerlichen ökologischen Handelns in den vergangenen Jahrzehnten auf Schadensersatz verklagt. Die beiden Anwältinnen der Anklage, der Strafverteidiger und die internationalen Richterinnen und Richter ringen auf der Basis realer Fälle und Studien um die Deutungshoheit über die größte menschengemachte Katastrophe aller Zeiten.

Die entscheidende Frage

Die entscheidende Frage lautet: Trägt Deutschland eine aktive Schuld am Tatbestand Ökozid, an der bewusst in Kauf genommenen Zerstörung und Ausbeutung der Natur?

Andres Veiel und Jutta Doberstein prägen mit „Ökozid“ eine neue Form des spielerischen Dokumentartheaters. Das Stück entstand, wie schon der gleichnamige aufsehenerregende Film, auf Basis von Originaldokumenten und wissenschaftlichen Studien.

Das Stück beginnt um 20 Uhr, die Einführung um 19.15 Uhr. Der Eintritt kostet im Vorverkauf zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro und an der Abendkasse 21 Euro und ermäßigt 10,50 Euro.

Informationen und Theaterkarten gibt es i-Punkt Schwäbisch Gmünd, Telefon (07171) 6034-250 oder im Kulturbüro Schwäbisch Gmünd, Telefon (07171) 6034-110.

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