Opus Klassik für Boschs „Aquileia“

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Die Cappella Aquileia unter Leitung Marcus Bosch - hier bei einem Konzert im Congress Centrum Heidenheim. Archivfoto: Oliver Vogel

Zum zehnjährigen Bestehen bekommt die Cappella Aquileia den Preis für Bendas „Medea“ mit Katharina Thalbach.

Heidenheim. Die Cappella Aquileia – Orchester der Opernfestspiele Heidenheim OH! - unter Leitung von Marcus Bosch und Sprecherin Katharina Thalbach haben für ihre Neueinspielung von Georg Anton Bendas Melodram „Medea“ einen Opus Klassik gewonnen. In der Kategorie „Operneinspielung/Musik bis inkl. 18. Jahrhundert“ ist diese Rarität für die Jury die beste Einspielung des Jahres.

Bei der Opus-Klassik-Gala im ZDF am Sonntag, 10. Oktober, im Konzerthaus Berlin wird der Preis an das Ensemble und an Dirigent Marcus Bosch verliehen.

Georg Anton Bendas Melodram „Medea“ war einer der größten Bühnenerfolge des späten 18. Jahrhunderts. 1775 kam das Stück nach einem Text von Friedrich Wilhelm Gotter zur Uraufführung und wurde in ganz Mitteleuropa gespielt. „Die herrlichste wirckung“ bescheinigte Wolfgang Amadeus Mozart den Melodramen seines Kollegen und Zeitgenossen Benda.

Die Kombination gesprochener Texte für zwei Schauspieler (und kleine Nebenrollen) mit dramatischer Musik schafft große Theatralik. In dieser Einspielung übernimmt Katharina Thalbach alle Rollen und macht damit zusammen mit der Cappella Aquileia ein zentrales Stück des „Sturm und Drang“ wieder lebendig.

In dieser Saison feiert die Cappella Aquileia ihr zehnjähriges Bestehen, das nun mit dieser international renommierten Auszeichnung gekrönt wird.

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